Social Media Marketing

Trend Report: Die Auswirkungen von Corona auf das zweite Quartal

Ein Report liefert Insights zum aktuellen Stand des Social Media Marketings. Wie hat die Coronapandemie sich auf das zweite Quartal 2020 ausgewirkt?

Like-Symbol als Neonschild

© Prateek Katyal - unsplash

Das zweite Quartal 2020 war gezeichnet durch die Coronapandemie. Viele hatten im ersten Quartal vorsorglich ihre Werbebudgets nach unten angepasst. Die Spendings kehrten jedoch im Laufe des zweiten Quartals fast wieder auf das Ursprungsniveau zurück – bis #BlackoutTuesday und der Boykott von Facebook kamen. Dieser könnte noch Folgen haben, die sich bis in das dritte Quartal hineinstrecken.

Werbeausgaben und Cost-per-Click steigen wieder

Einmal im Quartal veröffentlicht die Social-Media-Marketing-Plattform Socialbakers einen Report über die aktuellen Social Media Trends. Im zweiten Quartal stiegen die Werbeausgaben zunächst um 20 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal. Damit kommen sie annähernd wieder an das Niveau vor der Pandemie ran. Während der Pandemie sank der Cost-per-Click auf einen Tiefstand von 0,075 US-Dollar. Bis Ende des zweiten Quartals erholte er sich jedoch wieder und stieg um 42,7 Prozent auf 0,107 US-Dollar. Dennoch lag er damit um etwa 23,6 Prozent niedriger als am Ende des zweiten Quartals 2019.


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Das Potential von Video-Inhalten

Viele Unternehmen setzten verstärkt auf Video. Mit Bewegtbild-Content erhofften sich viele mehr Reichweite und Engagement. Mit 20 Prozent der Tweets von Markenseiten hat Twitter den höchsten Anteil an Video-Inhalten. Danach folgt Facebook mit 18 Prozent und Instagram mit 17,1 Prozent. Auch Live Videos wie zum Beispiel über Facebook Live erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Nutzung des Formats stieg in den letzten vier Monaten um 126 Prozent. Facebook Live war im zweiten Quartal bei weitem das Engagement-stärkste Format auf der Plattform:

Video ist eine großartige Möglichkeit, organisches Engagement zu erhöhen, vor allem in den von der Pandemie geprägten Zeiten. Aufgrund des konstant hohen Engagements gehen wir davon aus, dass viele Marken Facebook Live und Live-Videos auch weiterhin in Q3 und Q4 nutzen werden. Die Botschaft ist klar: Marken, die nicht in Live-Video investieren, lassen ihr potenzielles Engagement links liegen,

erklärt Yuval Ben-Itzhak, CEO von Socialbakers.

Interaktionen auf Facebook und Instagram © Socialbakers

Instagram stellt Facebook in den Schatten

Instagram profitierte von dem globalen Lockdown. Die Audience wuchs und erreichte am Ende des zweiten Quartals fast ihren Interaktionshöhepunkt. Auf der Plattform gibt es 18,7 mal höhere Interaktionen als auf Facebook, obwohl dort 70,7 Prozent aller Marken-Posts veröffentlicht werden. Zudem ist die Reichweite der Profile der größten Marken von Instagram jetzt 31 Prozent größer als bei Facebook.

Der Report gibt Insights über den aktuellen Stand des Social Marketings. Advertiser können Trends aus den Zahlen ablesen und sie auf das eigene Marketing anwenden. Den kompletten Report gibt es hier zur Ansicht.

Über Aniko Milz

Aniko Milz

Aniko hat Digitale Medien an der Leuphana Universität studiert und ist Anfang 2019 als Redakteurin bei OnlineMarketing.de.

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