Suchmaschinenmarketing

Swiftype: Landkarte für Webseiten

Das Start Up Swiftype verspricht eine so einfache wie effektive und wandelbare Suchmaschine für für Pages zu sein.

Logo: Swiftype

Die Fittiche des VCs Y-Combinator entlassen ein weiteres junges Unternehmen in die unendlichen Weiten des World Wide Web. Die seit gestern gelaunchte Suchmaschine für die Anwendung auf einer Internetseite setzt dabei bei einem altbekannten Problem an, nämlich der Orientierungslosigkeit des Users auf der eigenen Seite.

Swiftype setzt da an, wo nicht nur Blogger, sondern tendenziell Seiten aller Größen potentielle bis real existierende Probleme sehen. Die Navigierbarkeit und Möglichkeit, aus einem Wust an Informationen schnell das herauszufiltern, was man sucht, und nicht von irrelevanten Informationen erschlagen zu werden, stellt nach wie vor eine Herausforderung dar.

Was kann Swiftype?

Swiftype „individualisiert“ nun die Suchfunktionen einer Seite in Richtung seiner Betreiber, wie Quin Hoxie, mit Matt Riley Gründer von Switype, es in einem Satz zusammenfasst. Es soll eine Balance geschaffen werden zwischen einem lernenden Programm, welches gleichzeitig durch individuelle Schwerpunktsetzungen „manuell“ modifiziert werden kann. Swiftype verarbeitet Signale, die auf die verschiedenen Gewichtungen einzelner Inhalte einer Seite schließen lassen und erstellt daraus eine Reihenfolge nach Relevanz. Beispielsweise ist eine Verlinkung eines bestimmten Contents mit der Front Page ein starkes Signal dafür, ihn hoch in den Suchergebnissen zu ranken. Auf der anderen Seite ist es möglich, die eigenen Page Rankings nach Belieben selbst zu verändern, und dies teilweise per Drag and Drop-Funktion. Überhaupt ist laut Riley und Hoxie Einfachheit und Übersichtlichkeit Trumpf. Eine Nachrichtenseite hat beispielsweise die Möglichkeit, so oder per Stichwortliste ganz einfach auf momentane Thementrends, aktuelle Brennpunkte oder laufende Kampagnen zu reagieren und dementsprechende Schwerpunkte in den Suchergebnissen zu generieren. Bei anderen Features wurde sich an Google orientiert, beispielsweise mit Vorschlägen noch nicht ausgeschriebener Suchbegriffe (Auto-Complete) oder einer Analytics-Funktion.

Auch technische Ersteinstellungen, Probleme mit Schnittstellen usf. sollen weitestgehend wegfallen – wovon jedenfalls Techcrunch nach einer Sitzung mit den beiden Gründern und einem Selbstversuch mit Tumblr für Blogger überzeugt ist. Im Video-Tutorial der eigenen Seite werden technische Details und der gesamte Vorgang noch einmal sehr anschaulich simuliert.

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