Suchmaschinenmarketing

Studie: SEO ist das wichtigste Marketinginstrument

Eine Untersuchung hat ergeben, dass die Suchmaschinenoptimierung für deutsche Internet-Unternehmen eine wichtige Rolle spielt.

SEO bleibt die Nummer eins (Foto: Alexander Klaus / pixelio.de)

Die Berliner SEO-Agentur Barketing wollte es genau wissen: Welches Instrument innerhalb des Onlinemarketing-Universums ist für deutsche Unternehmen am wichtigsten? Das Ergebnis: Suchmaschinenoptimierung landete auf Platz eins, das Suchmaschinenmarketing holte sich den zweiten Rang.

Für die Studie hatte die Agentur zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) 500 Unternehmen der deutschen Digitalwirtschaft zu ihrer Einschätzung in Bezug auf SEO und Onlinemarketing befragt. Die Rücklaufquote lag bei 74 Teilnehmern. Somit ist das Ergebnis der Untersuchung sicher nicht repräsentativ.

Hohe Bedeutung genießen bei den Internet-Unternehmen auch die Bereiche E-Mail-Marketing und Affiliate Marketing. Kaum überraschend und dennoch irritierend: Social Media Marketing spielt für die Unternehmen bisher kaum eine Rolle. Das Gleiche gilt für Bannerwerbung und Mobile-Werbung.

Dass Suchmaschinenoptimierung den Spitzenplatz in der Zukunft abgeben muss, erscheint unwahrscheinlich. Nur elf Prozent der Befragten glauben, dass SEO an Relevanz verlieren wird. 59 Prozent hingegen denken, dass die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung noch zulegen wird.

Erstaunlich ist, dass noch elf Prozent der Unternehmen gar keine Suchmaschinenoptimierung machen. Fragt sich nur, wie lange noch. Denn dass dies ein wichtiges Werkzeug ist, ist wohl in der Branche unbestritten. Klares Indiz: 59 Prozent der Befragten wollen ihr Budget für SEO für den Heimatmarkt aufstocken.

Mobile spielt – wie geschrieben – noch keine große Rolle. Nur knapp ein Viertel der befragten Unternehmen investiert aktuell in mobile Suchmaschinenoptimierung. Gerade mal 15 Prozent wollen mehr Geld in Mobile SEO investieren. Ein relativ kleiner Wert, der überrascht, da Mobile noch ein großes Potenzial hat.

Wie erwähnt, ist das Ergebnis aufgrund der geringen Zahl der teilnehmenden Unternehmen mit Vorsicht zu genießen. Eine Tendenz lässt sich aber auf jeden Fall erkennen.

Quelle: internetworld.de

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