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Studie: Internetwerbung mit breiter Akzeptanz

Eine Studie unter britischen Internet-Usern offenbart eine größere Zustimmung zu Online-Werbung, als vermutet wurde.

Gerd Altmann / pixelio.de

Britische Online-Konsumenten sind Werbung gegenüber aufgeschlossen, wissen aber oft wenig über die Mechanismen personalisierter Online-Werbung und die Datenschutzbestimmungen. Dies geht aus einer Studie von IAB UK und ValueClick hervor.

Auf 2.000 Interviews basiert der Report zur „Customer & Online Privacy“, wobei 1.350 Interviews Online und 650 persönlich geführt wurden. Demnach akzeptieren über die Hälfte der Befragten Online-Werbung, wenn ihnen dafür hochwertiger Content geboten wird. Bestimmte Services sollten allerdings kostenfrei bleiben. Ganze 61% erkennen zudem die Notwendigkeit der Werbeeinblendungen und sind der Überzeugung, dass ohne Re-Finanzierung über Online Ads ein beträchtlicher Teil des Internetangebotes verschwinden müsste. Jedoch sind nur 10% bereit, für werbefreie Ansicht zu zahlen.

Präferenz für nutzerbasierte Werbung

Interessant sind die Ergebnisse zu den Personalized Ads: 59 Prozent der Befragten gaben an, lieber weniger Werbung zu sehen, die dafür interessenbasiert ist, statt mit irrelevanten Einblendungen bombardiert zu werden.

Aber wie funktioniert personalisierte Werbung? Die Mechanismen von Targeting, Re-Targeting und Real-Time Bidding sind vielen Online-Konsumenten noch immer nicht hinreichend bekannt. Obwohl rund 50% der Befragten in den letzten sechs Monaten ihren Browserverlauf und die Cookies gelöscht haben und jeder Fünfte dies sogar wöchentlich tut, wissen viele nicht, was genau ein Cookie eigentlich ist und wie die persönlichen Informationen durch diese Technik verwaltet werden. Trotz der Präferenz für personalisierte Ads machen sich 62% der User Sorgen um ihre Privatsphäre im Netz, wie der AdNetworks-Blog festhält.

Im Frühjahr 2011 hatte IAB Europe ein Rahmenwerk zur Selbstregulierung von nutzungsbasierter Onlinewerbung (OBA) herausgegeben, an dem sich auch ValueClick beteiligt. Das Regelwerk dient nicht zuletzt auch dazu, einer gesetzlichen EU-Richtlinie zuvorzukommen.

Weitere Informationen zum Datenschutz gibt es auf youronlinechoices.com/de oder meinecookies.org.

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