Marketing Strategie

Studie: E-Mail-Marketing wird immer beliebter

Eine Studie aus Großbritannien kommt zu diesem für viele überraschenden Ergebnis. Ja, spinnen die Briten etwa?

Grafik: Gerd Altmann/shape:Nathan Blenke / pixelio.de

Laut einer Studie der Direct Marketing Association (DMA) in Großbritannien war E-Mail-Marketing bei Kunden noch nie so beliebt wie heute. Die Zahl der User, die von mindestens zehn Brands Marketing-Mails empfangen, sei demnach noch nie so hoch gewesen.

Für die Email Tracking Study wurden zwischen dem 26 Juli und dem 1. August mehr als 1.000 britische User analysiert. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit fastMAP und AlchemyWorx erstellt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass 43 Prozent der User sich bei mindestens zehn Brands für Marketing-E-Mails angemeldet haben – ein Anstieg um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das berichtet auch das marketingmagazine.

Mindestens 20 E-Mails pro Woche

Angestiegen ist auch die Frequenz, mit der die E-Mails versendet wurden. 55 Prozent der Befragten gaben ab, dass sie mindestens 20 E-Mails pro Woche bekommen würden – 2011 lag der Wert noch bei 50 Prozent.

Dass kein falscher Eindruck entsteht – besonders interessant finden die meisten User den Inhalt der E-Mails nicht. Aber immerhin: 29 Prozent erklärten, sie würden mehr als die Hälfte der E-Mails relevant und interessant finden. 2010 lag der Anteil noch bei neun Prozent.

Dela Quist, Chief Executive bei Alchemy Worx, sprach in diesem Zusammenhang auch das Thema “Inbox Overload” an. Er erklärte, dass manche Marketer noch die Befürchtung hätten, den E-Mail-Account des Users zu überfüllen. Diese Befürchtung sei aber unbegründet.

Freude über Rabatt-Mails

Am beliebtesten sind bei den Usern natürlich die E-Mails, die spezielle Angebote, Rabatte oder Gutscheine enthalten. 55 Prozent der Befragten freuten sich am meisten über Rabatt-Mails, knapp zwölf Prozent nannten in diesem Zusammenhang Treue-Gutscheine als begehrtesten E-Mail-Inhalt.

Noch ganz interessant: 91 Prozent erklärten, dass sie E-Mails in erster Linie auf dem Desktop öffnen würden. Mobile scheint in diesem Bereich noch keine Rolle zu spielen.

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