Social Media Marketing

Social Media: 72% der Internetnutzer netzwerken

Fast drei Viertel aller US-amerikanischen Internetnutzer sind mittlerweile in sozialen Netzwerken vertreten.

patrimonio designs / photoXpress

72% der US-amerikanischen Internetnutzer ab einem Alter von 18 Jahren sind mittlerweile in den sozialen Netzwerken unterwegs, 2012 waren es noch 67%. Ein enormer Sprung seit dem Jahr 2005, als noch nur 8% der Befragten angaben, zu netzwerken. Der Start und Aufstieg Facebooks zum dominanten Netzwerk dürfte einen großen Teil zu dieser Entwicklung beigetragen haben.

Am beliebtesten sind Facebook, Twitter und Co. unter 18- bis 29-jährigen. In dieser Altersgruppe nutzen 89% Social Media, in der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen 78%. Die Zahl der User ab einem Alter von 65 Jahren stieg in diesem Jahr auf 43%. Seit 2009 hat sich der Wert mehr als verdreifacht. Auch in der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen gewinnen die sozialen Netzwerke immer mehr Zuspruch:

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Nur unter Menschen ohne Highschool-Abschluss bewegt sich der Prozentsatz der Social Media – Nutzer bei 67% und damit unter dem Durchschnittswert. Zwischen dem Highschool- und höheren Bildungsabschlüssen bestehen keine gravierenden Unterschiede – dafür zwischen den Geschlechtern: 74% der teilnehmenden Frauen und 70% Männer gaben an, in sozialen Netzwerken vertreten zu sein.

Twitter erreicht 18%

Twitter steuert dagegen und weist mehr männliche als weibliche Nutzer auf. Der Microblogging-Dienst erreicht eine Nutzerbasis von 18% aller erwachsenen Internetnutzer und ist unter jüngeren Altersgruppen am beliebtesten: 30% der Twitter-User sind zwischen 18 und 29 Jahre alt.

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Pew Research führte zur Erhebung dieser Daten Telefoninterviews unter 2252 US-Bürgern ab einem Alter von 18 Jahren, von denen 1895 angaben, online zu sein.

Ein Gedanke zu „Social Media: 72% der Internetnutzer netzwerken

  1. Michael Marheine

    Tja, diese Zahlen sind für Deutschland wohl noch in weiter Ferne zu sehen. Sehen wir es positiv, wir haben hier noch ein sagenhaftes Potenzial nach oben *-)

    Wir grübeln hier unter den Unternehmern immer noch über Sinn und Zweck von Social Media und zitiert dabei Beispiel-Posts mit durchaus fragwürdigen Inhalten. Ich verstehe die Bedenken, aber ich sehe auch eine klare Trennung zwischen privater und geschäftlicher Nutzung der Portale.

    Nirgendwo anders erhalte ich so kostengünstigen Besucher-Traffic, wie auf den Sozialen Plattformen. Es steht ausser Frage, ob „meine Kunden“ dort anzutreffen sind. Klar sind sie das! Das Internet ist ein digitales Abbild unserer Gesellschaft!

    Der eine mag eher auf Facebook seine Kunden finden – also bspw. ein Unternehmen mit Lifestyle-Produkten … der andere eher auf Linkedin oder Xing (für seine Beraterdienstleistungen). Grundsätzlich scheitert es doch aber an einem anderen Punkt schon sehr schnell.
    Die wenigsten Unternehmen hierzulande sind bereit „die Hosen etwas runter zu lassen“ und etwas hinter die eigenen Kulissen schauen zu lassen. Ohne aber mit offenem Visier an die Sache heranzutreten wird das doch eh nichts. Die Kunden fordern regelrecht die Einbindung und den Dialog an. Dieser muss dann aber auch mit allen Konsequenzen geführt werden.

    Es wird bei uns noch einige Jahre dauern, eh die Riege der Push-Marketer ihre Posten geräumt haben und das vom Kunden geforderte Pull-Marketing Einzug hält. Für viele heut‘ Verantwortliche oder ganze Unternehmen wird es dann zu spät sein. Man wird für den Kunden nämlich sehr schnell irrelevant – halten wir uns die Giganten Quelle und Neckermann (weitere werden Ihnen sicher einfallen) doch noch einmal vor Augen.

    Wo sind die denn? Richtig – weg!

    Da fällt mir noch ein schönes Buch zu ein, aber das können Sie – sollte ich Sie bis hier her nicht mit meinen Ausführungen gelangweilt haben – auch auf meinem Blog nachlesen. Einfach meinen Namen googeln und dazu die Begriffe Social Media Online Marketing eingeben.

    Danke für die hochgradig inspirierenden Texte, Artikel, Chart-Aufbereitungen hier auf diesem Blog! Das meine ich ernst, denn nur ein auf Augenhöhe und manches Mal kontrovers geführter Dialog bringt einen weiter. Ich finde hier regelmäßig hochwertige Lektüre, wofür ich mich bedanke!

    Michael Marheine

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