Social Media Marketing

Social Marketing: Big Data = Big PR?

Modernes Content Marketing zeichnet sich durch ein Aufgabenprofil aus, das dem der Öffentlichkeitsarbeit zunehmend ähnlicher wird.

Jede Menge Content

Big Data ist zurzeit in aller Munde und stellt die Marketing-Abteilungen vor große Herausforderungen. Die datengetriebene Webanalyse ist nicht zuletzt auch beim Content Marketing von zentraler Bedeutung, bei dem der Kunde im Mittelpunkt steht, nicht das Unternehmen. Nützliche Informationen, Wissensvermittlung mit Mehrwert und gute Unterhaltung sind die Zutaten, mit denen die Kunden von einer Marke überzeugt werden sollen. Als Teil des Marketing Mixes kommen der Unterdisziplin Content Marketing eine zunehmend stärkere Bedeutung zu, vor allem aber ändert sich ihr Aufgabenspektrum. Basierend auf Big (Social) Data sind die Marketer in zunehmendem Maße Kommunikateure – und finden sich plötzlich in unmittelbarer Nähe zum PR-Management wieder.

Anhand des modellhaften Customer Buying Cycle entspinnt der prnewswire-Blog die augenfälligen Parallelen zwischen modernem Content Marketing und dem PR-Sektor. Die ursprüngliche Trennung zwischen der PR- und der Marketingabteilung war klar: verkürzt ging es hier um die Schaffung von Aufmerksamkeit und die Wahrung der Reputation, dort um die Leads und Sales. Doch die Aufteilung in zwei getrennte Lager (1. Teil: PR, 2. Teil: Marketing) gestaltet sich vor dem Hintergrund von datengetriebener Analyse in Echtzeit zunehmend schwieriger. Ob Kommunikationsmix oder Strategie, immer häufiger finden sich PR- und Marketingexperten an einem gemeinsamen Tisch wieder.

Wie bereits erwähnt, kommunizieren sowohl der Content Marketer als auch der PR-Fachmann mit der Öffentlichkeit, und zwar mit dem Ziel, eine Handlung seitens des Kunden zu erreichen. Zudem sind für beide „Disziplinen“ die Bereiche der sozialen Medien sowie der Auffindbarkeit in den Suchmaschinen. Daraus ergeben sich für die Blogger drei zentrale Aufgaben für die Kommunikation eines Unternehmens:

1. Silos einreißen

Die Vernetzung unterschiedlicher Gruppen und Bereiche, in denen Content für die Öffentlichkeit generiert wird, ist hier die wichtigste Aufgabe des Unternehmens. Während koordiniertes Messaging einen kumulativen Effekt haben kann, sind zerstreute und unkoordinierte Meldungen mindestens ineffektiv – im schlimmsten Falle verwirrt es die Kunden und richtet größeren Schaden an.

2. Der Kunde ist König

Im Rahmen einer guten Markenkommunikation kommen die Belange des Kunden immer zuerst. Was an meinem Content ist interessant und nützlich für den Leser? Welche zentralen Belange und Probleme des Kunden werden angesprochen? Wie und warum weckt die Information das Interesse des Kunden?

3. Strategien, Taktiken, Erfahrungen teilen

Schließlich eröffnen die unterschiedlichen Kompetenzen von Content Marketing und PR in ihrem Zusammenspiel große Chancen für ein Unternehmen. Content Marketer wissen beispielsweise, wie relevanter Content besonders interessant und ansprechend platziert, aufbereitet und ausgebracht werden kann. Das PR-Team hat neben wichtigen Kontakten auch ein gutes Gespür für die öffentliche Meinung.

In einem integrativen Ansatz können sich die verschiedenen Kompetenzen der beiden keinesfalls gleichen, aber sich ein ums andere Mal überschneidenden Disziplinen ergänzen so nicht nur eine optimierte Brand Promotion, sondern im weiteren Verlauf ebenso verbesserte Verkaufszahlen erreicht werden.

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