Mobile Marketing

Smartphonemarkt: Android wächst weiter

Die Zahlen fürs 2. Quartal dokumentieren erneut die hohe Nachfrage der Kunden nach Android-Geräten. Apples Marktanteil sank dagegen leicht.

Clarissa Schwarz / pixelio.de

Android dominiert weiter den Smartphonemarkt: laut den neuesten Zahlen des IDC für das zweite Quartal 2012 konnte das Betriebssystem des Internetgiganten Google seinen Vorsprung am Markt weiter ausbauen. Aber auch auf den weiteren Plätzen tut sich so einiges.

Googles Android und Apples iOS haben zusammen einen 85-prozentigen Marktanteil und dominieren die Branche deutlich. Die Zahlen zum 2. Quartal zementieren jedoch den Platz an der Sonne für Googles Mobilbetriebssystem: demnach kommt Android auf einen Marktanteil von 68 Prozent, das entspricht 104,8 Millionen ausgelieferten Android-Handys und einer Steigerung von 106,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch die iPhone-Verkaufszahlen stiegen zwischen April und Juni um 27,5 Prozent auf 26 Millionen Stück, jedoch sank der Marktanteil damit leicht auf 16,9 Prozent.

Als Gründe für den Android-Höhenflug nannte Ramon Llamas, Senior Research Analyst bei IDC neben einem deutlich verbesserten Nutzererlebnis auch den Umstand, dass es neben den Flaggschiff-Modellen auch Geräte für jeden Geldbeutel gebe.

Bewegung auf den Plätzen

Unterdessen belegt die Blackberry-Variante Research In Motions in der IDC-Statistik Rang drei, obwohl hier der Marktanteil um 5,1 Punkte auf 4,8 Prozent sank. Nokias Symbian rutschte dagegen auf den vierten Platz ab. Die Verkaufszahlen der Finnen brachen ein und gingen auf 6,8 Millionen Einheiten zurück (-62,9 Prozent). Das entspricht einem Anteil von 4,4 Prozent. Das größte Wachstum aller Anbieter hingegen verzeichnete Microsofts Mobilbetriebssystem Windows Phone. Die Absatzzahlen kletterten um 115,3 Prozent auf 5,4 Millionen Stück, allerdings seien darin auch noch Geräte mit dem Vorgänger Windows Mobile enthalten, wie ZDnet relativiert.

Insgesamt wurden 154 Millionen Smartphones verkauft, 42,2 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (108,3 Millionen).

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