Content Marketing

SEO-Sichtbarkeit maximieren: Special Interest Websites statt allgemeiner Portale versprechen Erfolg

SEO-Experte Malte Landwehr deutet es an, die Zahlen belegen es: die Aufteilung von Portalen in Seiten mit Special Interest optimiert die SEO-Sichtbarkeit.

© Lukas Blazek - Unsplash

Portale, die verschiedene Themenbereiche abdecken, sind für die Nutzer durchaus hilfreich. Allerdings gelangen redaktionelle Inhalte so nur teilweise zu gebührender Aufmerksamkeit; auch in Sachen Sichtbarkeit in der Suche. Das Unterteilen solcher Portale in Special Interest Websites kann jedoch helfen, die SEO-Visibility zu erhöhen und dem Content so zu mehr Traffic und Relevanz zu verhelfen.

Eine Untersuchung zum Splitting in Special Interest Websites

Die Erkenntnis, dass allgemeine Portale „tot“ sind, verkündet Malte Landwehr, seines Zeichens Director Product Marketing & Solutions bei Searchmetrics, in einem Facebookpost.

Demnach hat das Unterteilen eines Portals in konkretere Segmente zu Erfolgen in der SEO-Sichtbarkeit geführt. Und diese ließ sich sogar noch weiter optimieren, sobald die einzelnen Unterportale wiederum in Seiten mit Special Interest gesplittet wurden. Dabei führt Landwehr das Beispiel von DotDash an, das seine Seite zunächst in sechs Unterportale geteilt hatte.

DotDash wurde in Unterportale gesplittet: Verywell, The Balance, The Spruce Lifewire, Tripsavvy und ThoughtCo. (mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr zur größeren Ansicht), © DotDash

Eines davon ist verywell.com. Dieses Portal wurde im Februar dann wiederum aufgeteilt, sodass die Seiten verywellfit.com, verywellmind.com und verywellfamily.com dazu kamen. Zum 11.Februar wurden die Unterseiten veröffentlicht – und die Domain verywell.com hat ab diesem Zeitpunkt an Sichtbarkeit verloren. Diese war zuvor nicht über den 100.000er Wert gekommen.

verywell.com hat an SEO-Visibility eingebüßt … (mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr zur größeren Ansicht), © Searchmetrics

Allerdings haben die Seiten mit konkreteren Interessen und daher spezifischeren Inhalten deutlich an Sichtbarkeit gewonnen. Das zeigt etwa verywellfamily.com.

Special Interest Websites wie verywellfamily.com zeigen mehr SEO-Sichtbarkeit (mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr zur größeren Ansicht), © Searchmetrics

Aber die Seite verywellmind.com zeigt ebenso, dass jede der Unterseiten nun für mehr SEO-Sichtbarkeit und damit wohl auch Traffic verantwortlich zeichnet.

Auch verywellmind.com zeigt deutlichen Zuwachs bei der SEO-Visibility (mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr zur größeren Ansicht), © Searchmetrics

Damit bekommen die Inhalte, die sonst auf einem großen Portal versammelt waren, mehr und interessengerichtetere Aufmerksamkeit. Das demonstriert genauso verywellfit.com, das in Sachen SEO-Visibility sogar die 100.00er Marke bereits deutlich überschritten hat.

verywellfit.com knackt die 100.000er Marke bei der SEO-Visibility (mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr zur größeren Ansicht), © Searchmetrics

Mit einem Netzwerk qualitativer Special Interest Websites zum Erfolg

Aufgrund der Werte, die Searchmetrics zu den Entwicklungen der Verywell-Domains liefert, lässt sich erahnen, welche Möglichkeiten eine Unterteilung der Portale bietet. Allerdings müssen die entsprechenden Unterseiten qualitativ einen Mehrwert liefern, um im Ranking punkten zu können und für die Nutzer ihre Relevanz fernab einer womöglich bereits etablierten Domain zu behaupten. Nun ist das dargestellte Beispiel eben genau das: ein Beispiel. Hier funktioniert eine Unterteilung sehr gut. Es gilt aber zu bedenken, dass das sicherlich nicht für alle Portale eine Option bietet. Dennoch können sich Seitenbeitreiber überlegen, ob ein – vielleicht auch grobes – Splitting nicht sinnvoll ist. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass die Nutzer heutzutage extrem konkrete Suchanfragen stellen und ihre ganz spezifischen Interessen auf dem schnellsten Wege bedient sehen möchten.

Daher wird es spannend sein zu beobachten, inwieweit sich die von Malte Landwehr thematisierte Option durchsetzt. Optimierungspotential für die SEO ist jedenfalls geboten. Immerhin kann die SEO-Sichtbarkeit, wie am Beispiel demonstriert, auf mehrere Seiten mit klar definierten Interessenfeldern aufgeteilt, in der Summe deutlich über derjenigen für ein allgemein gehaltenes Portal liegen. In dem Fall würde die Aufteilung dem Nutzer, aber ebenso dem Seitenbetreiber sehr zugute kommen. Und eine Reihe von qualitativen Inhalten hätte womöglich mehr der ihr gebührenden Aufmerksamkeit gewonnen.

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