Social Media Marketing

Sensegon plant Targeting nach Persönlichkeit

Klingt interessant, aber ist das wirklich machbar? Das Start-up plant den individuellen Charakter als Grundlage fürs Targeting zu nehmen.

Sensegon-Logo

Wie Techcrunch berichtet, verglich Sensegon-CEO Omer Efrat zur Erklärung seines Plans das Targeting mit einem kürzlich zurückliegenden Autokauf. Efrat war zusammen mit Sensegon-CTO Tal Yaari losgezogen, um sich über neue Autos beraten zu lassen. Efrat selbst war vor allem an den Motorleistungen interessiert, sein Kollege Yaari legte den Schwerpunkt eher auf Spritverbrauch und Sicherheit. Der Autoverkäufer habe das schnell erkannt und sei an beide Kunden unterschiedlich herangegangen. Und diese Intuition wolle er, Efrat, auch für Sensegon übernehmen.

Bei einer normalen Facebook-Kampagne könne man als Targeting-Optionen beispielsweise das Alter, das Geschlecht oder den Ort wählen. Sensegon wolle aber mehr bieten – sodass man nicht nur nach Hausfrauen im US-Bundesstaat North Carolina suchen könne, sonden beispielsweise nach besonders praktisch veranlagten Frauen oder eher gefühlsbetonten Frauen. Natürlich soll der Werbekunde auch mehrere Anzeigenkampagnen starten können. Bei den zu wählenden Persönlichkeitstypen gebe es zum Beispiel „den Emotionalen“ oder „den Entdecker“.

Bleibt die Frage, wie man die Persönlichkeiten der User berechnen will. Laut Efrat nimmt Sensegon dafür das Verhalten von Usern in Social Networks als Grundlage. Angeblich beobachtet und gewichtet Sensego nach 300 verschiedenen Kriterien.

Es bleibt abzuwarten, ob ein derartiges Targeting nach der Persönlichkeit von Usern wirklich funktionieren kann.

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