SEA - Suchmaschinenwerbung

SEA: 5 Tipps für eine optimale Kampagnenstruktur

Kampagnen sollten gut strukturiert sein, um erfolgreiche Suchmaschinenwerbung betreiben zu können. Crealytics gibt hierzu 5 wertvolle Tipps.

Logo: crealytics GmbH

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Im Netz kursieren Unmengen an Tipps, Tricks, Whitepaper und Anleitungen für die perfekte Gestaltung einer SEA Kampagne. Bei Internetworld haben wir jedoch 5 richtig gute Tipps von Andreas Reiffen (Geschäftsführer von Crealytics) entdeckt, um eine Kampagne für Suchmaschinenwerbung effektiv zu gestalten.

Jede Marke bekommt eine eigene Kampagne

Wenn pro Marke eine eigene Kampagne angelegt wird, hat dies den Vorteil, dass man Sitelinks anlegen kann, die einen direkten Bezug auf die Marke haben. Dadurch kann zum einen eine erhöhte Klickrate herbeigeführt werden und zum anderen, können die Marken innerhalb des Bid Managements unterschiedlich bzw. erfolgsabhängig bepreist werden. Verfolgt man diese Strategie, lässt sich schnell herausfinden, ob man eine bestimmte Marke noch in die Suchmaschinenwerbung integrieren sollte oder nicht.

Produktkategorien in Anzeigengruppen packen

Besitzt ein Onlineshop zum Beispiel T-Shirts, Mützen oder Hosen, dann ist es sinnvoll für verschiedene Produktkategorien eine Anzeigengruppe  zu bilden. So könnte man, anhand des eben genannten Beispiels, innerhalb der geplanten Kampagne eine Anzeigengruppe mit dem Titel „Esprit – Hosen“ oder „Tom Tailor – T-Shirts“ versehen. Google wertet solche Strategien als sehr hochwertig und man kann zusätzlich passendere Anzeigen gestalten sowie relevante bzw. thematisch passende Zielseiten schneller zuordnen.

Anzeigengruppen nach der Länge der Keywords sortieren

Nicht nur die Produktkategorien, sondern auch die Keywords sollten in unterschiedliche Anzeigengruppen eingeteilt werden. Ausschlaggebender Faktor für die Sortierung ist bei den Keywords ist die Länge, da man bei der Verwendung von dynamischen Keyword Insertions, in der Überschrift immer noch Platz für rund 10 oder 20 Zeichen Platz für zusätzlichen Text besitzt. Empfehlenswert ist jedoch, nicht mehr als drei verschiedene Anzeigengruppen für Keywords zu erstellen.

Beispiel:

  • Anzeigengruppe 1 = Keywords aus der Kategorie „Hosen“ und der Marke „Esprit“, mit einer Länge von 10 Zeichen
  • Anzeigengruppe 2 = Keywords aus der Kategorie „Hosen“ und der Marke „Esprit“, mit einer Länge von 12 Zeichen
  • Anzeigengruppe 3 = Keywords aus der Kategorie „Hosen“ und der Marke „Esprit“, mit einer Länge von 14 Zeichen

 Anzeigengruppen kennzeichnen und Vertipper der Suchenden einplanen

Jeder kennt das: Anstatt „Adidas“ tippen Suchende auch schon mal fälschlicherweise „Addidas“ oder anstatt „Tom Tailor“, wird nach „Tom Taylor“ gesucht. Genau diese kleinen Vertipper, sollten einkalkuliert und ebenfalls in Anzeigengruppen unterteilt werden. Auf die eben angesprochene Keyword Insertion sollte dann aber bewusst verzichtet werden, da hieraus sonst schnell fehlerhafte Anzeigentexte entstehen können. Genau deswegen sollten auch nicht korrekt geschriebene Keywörter in einer separaten Anzeigengruppe gekennzeichnet werden.

Wörter die zum Kaufen animinieren, sollten segmentiert werden

Wer differenzierte Gebote für bestimmte Keywörter abgegeben möchte, sollte wissen, dass auch unterschiedlich formulierte Suchanfragen eingegeben werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass auch unterschiedliche Suchanfragen wie zum Beispiel „Esprit Hose kaufen“ und „Esprit Hose“ berücksichtigt werden. Wer diese beiden Keyword-Kombinationen in gesonderte Anzeigengruppen verpackt, kann dementsprechend auch wesentlich einfacher differenzierte Keyword-Gebote abgegeben.

Fazit:

Wer seine Anzeigen sauber und durchdacht strukturiert, kann die Qualität seiner Kampagnen sowie die Klickraten erhöhen und zeitgleich die hierfür entstandenen Kosten um ein Vielfaches reduzieren. Parallel dazu werden Keywörter durch die Einteilung in einzelne Anzeigengruppen perfekt konvertiert und unzureichende bzw. nicht zufriedenstellende Ergebnisse vermieden.

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