Technologie

Redesign für Googles Assistant kombiniert Voice mit Touch

Sprachassistenzen sind für viele mobile User längst Alltag. Bei Googles Assistant wird der Übergang vom Sprachbefehl zur manuellen Steuerung nun fließender.

Voice und Touch beim Google Assistant, © Google

Er ist noch gar nicht so alt, der Google Assistant, und schon extrem in das Nutzungsverhalten bei Mobile integriert. Allerdings werden alte Gewohnheiten der User schwer abgelegt, weshalb Sprachbefehle bei den meisten Interaktionen mit dem Assistant noch mit manuellen Eingaben kombiniert werden. Ein Redesign für die Sprachassistenz sorgt jetzt für reibungslose Übergänge zwischen Voice, Visuals und der guten alten Bedienung per Hand.

Voice und Touch im Einklang beim Google Assistant

Fast die Hälfte aller Interaktionen mit dem Google Assistant beinhalten Sprach- und manuelle Befehle. Darüber klärt Manuel Bronstein, Vice President of Product für den Google Assistant, im Blogpost auf. Deshalb gibt es für den Assistant ein frisches Design auf den mobilen Geräten.

Neuer Look für den Google Assistant, © Google

Damit werden die Möglichkeiten zur Kombination von Befehlen über Voice und Eingaben per Hand optimiert. In diesem Sinne erscheinen in der Folge von Fragen an die Assistenz nun Bilder, Slider oder auch Buttons, mit denen direkt und unkompliziert interagiert werden kann. Auf diese Weise soll jeder Nutzer noch schneller und hürdenloser zur gewünschten Information gelangen.

Zu den neuen Features gehören einerseits größere Visuals. Andererseits können Geräte im Smart Home jetzt mit entsprechenden Slidern reguliert werden. Wenn per Sprachbefehl etwa das Dimmen der Lichter gefordert wird, offenbart sich dem User unmittelbar ein Regler.

Slider zum Regulieren von Smart Home über den Google Assistant, © Google

So können sprachliche und manuelle Steuerungen einfach und schnell kombiniert werden.

Weitere neue Features für den Look des Assitant

Als zusätzliche Verknüpfung von Voice und Touch fungiert ein interaktives Messaging Interface, bei dem manuell Kommata, Wortänderungen etc. ergänzt werden können, wenn über Sprachbefehle Texte konstruiert werden. Zudem findet sich bei Android-Geräten eine noch rascher zu erreichende Tagesübersicht. Beim Öffnen des Assistant kann einfach nach oben geswiped werden, um tagesaktuelle Informationen zu erhalten und Interaktionen mit dem Assistant selbst zu überblicken.

Googles Tagesübersicht im Google Assistant, © Google

Letztlich nutzen auch Marken die Möglichkeiten, um sich im Kontext von Googles Sprachassistenz zu positionieren. Starbucks baut auf Thumbnails für empfohlene Produkte, die Rezeptbilder bei Food Network sind vergrößert worden und FitStar setzt auf GIFs, um potentielle Workouts besser in Szene zu setzen.

GIF von FitStar, das über den Google Assistant präsentiert wird, © Google

Für alle User des Google Assistant, ob bevorzugt über Voice oder manuell, sind die neuen Optionen zur Kombination der Herangehensweisen sicher wieder eine kleine Optimierung. Google erkennt die Relevanz von Voice – die in den kommenden Monaten und Jahren sicher nur wachsen wird –, aber auch, dass die Nutzer gleichzeitig weiterhin gern eine manuelle Kontrollfunktion ausüben mögen. Wie sich zeigt, können sich Marken und Unternehmen auf die Vorzeichen beim Assistant einstellen und in diesem Google-Kontext ihre Awareness und langfristig womöglich gar Conversions steigern. Der Google Assistant soll Vieles einfacher machen. Und je alltäglicher er für User wird, desto mehr Gewicht erhält er für die Marketer.

Für iOS ist die Assistant App zum Download verfügbar. Bei Android-Geräten kann die App zum Homescreen hinzugefügt oder mit langem Drücken auf die Home-Taste aufgerufen werden.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

2 Gedanken zu „Redesign für Googles Assistant kombiniert Voice mit Touch

  1. Niklas LewanczikNiklas Lewanczik Artikelautor

    Hallo Elias,

    der Google Assistant ist bei Android sicher die beste Option, um Voice in visuelle Formate einzubeziehen. Dafür spricht auch der Teil des Updates, der sich auf das interaktive Messaging Interface bezieht, bei dem manuell Kommata, Wortänderungen etc. vorgenommen werden können. Außerdem ist zu erwarten, dass der Assistant sich stetig entwickeln wird und schon bald Voice und Texten noch enger verknüpft.
    Allerdings finden sich im Play Store auch verschiedene Voice to Text-Apps. Diese müssten dann je nach individuellem Anspruch getestet werden.

    Beste Grüße

    Antworten
  2. Elias Lange

    Ist der Googles Assistant hilfreich um Texte per Sprache auf dem Smartphone (Android) in Nachrichten, Dokumente und E-Mails einzufügen oder empfehlt Ihr dafür lieber eine andere Software bzw. App?

    Antworten

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