Social Media Marketing

Pinterest launcht Mobile-Werbetool: Ads On the Go

Bei Pinterest suchen User aktiv nach Inspiration, was Werbetreibende anspricht. Diese können ab jetzt auch mobil ihre Ad erstellen und optimieren.

Screenshot YouTube, © Pinterest Business

Pinterest steht nicht direkt in Konkurrenz zu den großen Social Media, sondern fungiert für viele Nutzer eher als Suchmaschine für Inspiration. Doch genau in diesem Kontext sind Ads gut aufgehoben. Für Werbekunden macht das Unternehmen das Erreichen von Pinnern nun noch unkomplizierter, indem Mobile Ad Tools eingeführt werden.

Mobile Advertising auf Pinterest jetzt möglich 

Nach der Vorstellung der Self-Serve-Tools Ende 2018 kommt Pinterest jetzt mit den Mobile Ad Tools daher. Mit diesen sollen Unternehmen einfachere Möglichkeiten zum Erstellen ihrer Ads erhalten, etwa dank zusammengefasster Targeting-Optionen. Diese machen Promoted Pins zum präzisen Marketing-Instrument. Außerdem lassen sich die Elemente simpel und schnell über mobile Endgeräte einstellen. Als Ziele, die auf diesem Wege erreicht werden können, nennt Pinterest zum einen Brand Awareness, zum anderen natürlich auch die optimierte Performance. Zudem ist dafür gesorgt, dass die Advertiser ihr Budget nicht überschreiten. Die Unternehmen FOUNT und Little Blue Olive gehörten genauso wie Grundschullehrerin Kaitlyn Albani zu den Testern. Philipp Wachter, Mitgründer und CEO von FOUNT, freut sich über enorme Ergebnisse:

We are seeing a drastic increase in engagement when Pins are promoted — up to 4,430%. Pinterest is bringing more traffic to our site than Facebook and Instagram, where we also run ads.

Doch wie genau funktioniert das mobile Advertising für die Inspirationsplattform?

Vier einfache Schritte zum Erstellen der Ad

Wer mit dem mobilen Endgerät eine Pinterest Ad erstellen möchte, wählt einfach einen Pin aus dem Business-Profil aus. Daraufhin kann zwischen automatisierten und eigens eingestellten Targeting-Optionen gewählt werden. In der Folge wird einerseits das Budget, andererseits die Dauer für den Promoted Pin eingestellt. Dann braucht nur noch die Abrechnungsinformation eingetragen werden und die Ad kann live gehen. Und das alles klappt unkompliziert vom Smartphone aus, von überall.

Mobile Ad Tools bei Pinterest, unkompliziert und schnell eingesetzt, © Pinterest

Einige der Features, auf die die Werbetreibenden in den Mobile Ad Tools zurückgreifen können, beinhalten die Einstellungsoptionen für das Targeting oder das Budget; so kann auch ein Übersteigen des Budgets ausgeschlossen werden. Außerdem können Ads pausiert oder Ziel-URLs und Kampagnennamen verändert werden.

Als Metriken stehen die verbleibende Dauer der Ad und die Kosten für diese genauso zur Verfügung wie Impressions, Klicks, die CTR oder Saves für die Pins. Damit nun nicht nur ein einzelner Mitarbeiter im Advertising auf die Ads zugreifen kann, lassen sich dank Multi User Accounts Werbeanzeigen von diversen berechtigten Personen bearbeiten. Was gerade in großen Unternehmen von Vorteil ist. So kann über die Mobile Ad Tools ein Team an verschiedenen Orten und zu jedem Zeitpunkt eine Kampagne optimieren. Die Audience Insights oder Reports zu Kunden sind natürlich auch für alle im Multi User Account einsehbar.

Wer einige Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Pinterests Mobile Ad Tools sucht, kann diese auf dem offiziellen Blog nachvollziehen. So hat etwa Afloral, ein Unternehmen, das florale Dekoration anbietet, einen RoAS von 6:1 bei ihrer Pinterest-Werbung vorzuweisen. Nicht für jedes Unternehmen ist Pinterest als Werbeplattform geeignet. Doch gerade junge Unternehmen – aus den Bereichen Fashion, Travel, Lifestyle etc. –, die innovative und inspirierende Ideen und Angebote haben, könnten bei der Plattform genau das Publikum finden, das sich anzusprechen lohnt. Und die entsprechende Ad nun auch on the go kreieren, wenn wieder eine innovative Idee dazugekommen ist.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.