E-Commerce

PayPal bringt globale E-Commerce-Lösung für noch mehr Unternehmen

Eine individualisierbare Zahlungsoption soll mit PayPals Commerce Platform für jedes Unternehmen ermöglicht werden, risikofrei und in über 200 Märkten.

© PayPal

Der E-Commerce-Markt verändert sich mit immer neuen technologischen Lösungen und mehr und mehr digital denkenden Kunden zusehends. PayPal hat sich hierbei als Zahlungssystem schon längst etabliert. Nun verkündet das Unternehmen den Rollout der Commerce Platform, die für die meisten Unternehmen – unabhängig von der Größe – eine Vereinfachung der Bezahlsystematik ermöglicht.

PayPal eröffnet vielfältige Zahlungsoptionen für verschiedene Unternehmen

Die Lösungen der PayPal Commerce Platform sollen auch für ein demokratischeres Bild im E-Commerce-Markt sorgen. Das betont der Blogpost von Bill Ready, EVP und Chief Operating Officer des Unternehmens. Dabei soll die Plattform den Ansprüchen sowohl von Marktplätzen als auch Crowdfunding-Plattformen oder Providern für E-Commerce-Lösungen gerecht werden. Dazu werden Tools, Services, Technologien und Finanzierungsoptionen für beinah jedwede Unternehmen weltweit bereitgestellt.

Dank der Plattform können Unternehmen mit über 277 Millionen Usern interagieren und direkt mehr als 100 Währungen akzeptieren. Außerdem leistet sie Hilfestellung bei Compliance-Fragen in über 200 Märkten weltweit. Darüber hinaus liefern KI-unterstützte Tools, die Daten aus über 50 Petabyte und unzähligen Transaktionen generieren, einen Schutz vor Fraud und weiterführenden Risiken. Schließlich finden sich verschiedene Ende-zu-Ende-Payment-Optionen wie mobilePOS oder der Konsumentenkredit.

Auf diese Weise verbindet PayPal die Konsumenten mit den Händlern, 277 User mit den inkludierten 22 Millionen Verkäufern. Der Zugang zu insgesamt mehr Zahlungsdiensten dürfte für Unternehmen vielversprechend sein. Bisher nutzen schon namhafte Plattformen das System, darunter:

  • Facebook Marketplace
  • Instagram
  • Yahoo! SmallBusiness
  • BigCommerce
  • Shopware

Ein diverses Ökosystem im E-Commerce wird angestrebt

Bill Ready kommentiert, dass eine umfassende Nutzung den Wettbewerb im E-Commerce vorantreiben kann, da auch kleineren Händlern Vorteile im Zahlungsverkehr ermöglicht werden:

Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir endlich die gleiche Technologie und Leistungsfähigkeit in die Hände aller Unternehmen legen können, unabhängig von deren Größe. Mit PayPal Commerce Platform setzen wir unsere Vision von offenem Handel und Partnerschaften um. Wir treiben den Handel voran – und zwar so, dass mehr Unternehmen und mehr Menschen von den Vorteilen der digitalen Wirtschaft profitieren können. Ich habe es bereits oft gesagt: Wenn ich an die Welt denke, in der ich in einem Jahrzehnt aufwachen möchte, dann will ich nicht, dass man in dieser Welt nur an einem Ort online einkaufen kann. Ich möchte in einer Welt aufwachen, in der es ein blühendes, pulsierendes und vielfältiges Ökosystem aus Händlern, Verkäufern, Unternehmern und Unternehmen jeder Größe gibt. Das ist unser Ziel. Wir wollen, dass mehr Unternehmen in der heutigen komplexen digitalen Welt gegründet werden und dort wachsen und gedeihen können. So einfach ist das.

Die PayPal Commerce Platform wird zunächst in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und den USA verfügbar gemacht. Bis Ende dieses Jahres soll die Verfügbarkeit auf über 40 Märkte ausgeweitet werden. Für viele Unternehmen und Seller könnte diese Neuerung, gerade im Kampf gegen die Übermacht Amazon, einen relevanten Fortschritt bedeuten. Immerhin sind die Nutzer auf nahtlose und simple Zahlungsmethoden angewiesen, beziehungsweise fordern diese ein. Und der digitale Trend geht unweigerlich zur vereinfachten Lösung, für Nutzer wie für Händler. Davon dürften dann letztendlich auch PayPal stark profitieren.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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