Suchmaschinenmarketing

Paid Search 2014: Das wird für SEA relevant sein

Welche zentralen Faktoren beeinflussen SEA in diesem Jahr? Mit unserer Zusammenfassung seid ihr vorbereitet und bleibt am Ball.

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2013 war ein rasantes Jahr für Paid Search. Die Entwicklung von Product Listing Ads, Enhanced Campaigns für Google AdWords und die Abschaffung von sichtbaren SEO-Keywords waren entscheidende Faktoren für Paid Search. Es wurde interessanter und lohnenswerter, für seine Anzeigen zu zahlen. Doch was wird das Jahr 2014 bringen? Jon Myers, Vize-Präsident und Managing Director EMEA bei Marin Software, gab seine Auffassung der Situation bekannt. Wir haben für euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Kontextdaten und Zielgruppentargeting

Diese Elemente werden im Paid-Search-Bereich noch weiter gepusht. Facebooks benutzerdefinierte Zielgruppen bewiesen, wie erfolgreich das sein kann. Enhanced Campgaigns gingen ebenfalls in diese Richtung. In diesem Jahr hat RTB noch mehr Daten zur Verfügung als bisher. Werbefläche wird wertvoller, wenn ein Florist weiß, dass der Hochzeitstag des Kunden naht.

Die Gebote passen sich zukünftig an demographische Aspekte und Interessen der Kunden an. Die Kombination mit Search Data stellt eine Goldmine für Marketer in 2014 dar. Kontextdaten (oder auch Offline-Data) spielen somit eine wichtige Rolle. Beispielsweise wird ein Benutzer eher Essen bestellen, wenn es regnet. Der Wert der Ads steigt für den Lieferservice also bei schlechtem Wetter.

Multiscreen

Meyers spricht von 69 Prozent der Briten, die über mehrere Screens ins Netz gehen. Eine weitere Studie von Nielsen and the Association of National Advertisers bestätigte diese Entwicklung auf dem US-Markt bereits vergangenes Jahr. Fast 90 Prozent der befragten Marketer kamen zu dem Ergebnis, dass Multiscreen-Kampagnen in den kommenden drei Jahren sehr wichtig für die Branche werden. Besonders Tablets  hoben dabei 99 Prozent der Probanden hervor. Sie werden allein dadurch für Werbetreibende interessanter, da ihre Anzahl rapide steigt. Aber eben auch Smartphones und internetfähige Fernseher zeigen die Tendenz. Ads müssen daher für alle Screens optimiert sein.

Mit Enhanced Campaigns bot Google schon im Juni 2013 an, Multiscreen-Kampagnen zu starten. Wie wir wissen, muss Arbeit in die User Experience gesteckt werden, denn sie hebt die Conversion Rate deutlich an. Einige Tipps dazu könnt ihr auch hier nachlesen. Eine weitere Baustelle ist das Tracking, das verbessert werden sollte. Ziel ist es, zu ergründen, wie Offline Conversions mit Suchen via Smartphone oder Tablets zusammenhängen.

Social Media

Der Aspekt darf natürlich nie vergessen werden. Facebook sammelt wichtige Daten für Werber, gerade im Bereich Mobile ist das von Bedeutung. Im vergangenen Jahr hat sich Social Media in diese Richtung entwickelt und ist stärker in den Fokus der Advertiser geraten – nicht zuletzt deshalb, weil manche Portale selbst daran gearbeitet und die nötigen Voraussetzungen geschaffen haben. Twitter wird sicherlich an Facebooks Öffnung für Werbung anknüpfen.

Open Technology 

Das RTB wird komplexer. Immer mehr Kanäle öffnen und verzweigen sich zur gleichen Zeit. Um einen Überblick behalten zu können, müssen sich die verschiedenden Fragmente (von SEO-Tools über AdServer bis hin zu Tracking Software) dem Markt öffnen und miteinander kompatibel sein. So können die gewonnenen Daten zentral und individuell verwaltet werden.

Attribution Marketing

Die Relevanz des Attribution Marketing wurde in der Onlinewelt zwar nicht bestritten, doch die Zahlen wollten nicht so richtig steigen. Das ändert sich zukünftig. Myers ist davon überzeugt, dass es sich auszahlen wird, auf Attribution Marketing zu setzen. In Zusammenhang mit Open Technology heißt das auch, dass Attribution-Tools und SEO-Tools miteinander kommunizieren und es somit für Paid Search bedeutsamer machen. Die Daten werden in seiner Vision automatisch in den Optimierungsprozess eingebunden und steigern den Erlös.

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