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Online Shoppingtrends & Influencer Marketing: Der Awin Fashion & Lifestyle Day 2018 in Berlin

Der Awin Fashion & Lifestyle Day ging im Juni in die nächste Runde. Diesmal trafen sich die Experten der Branche in Berlin Kreuzberg, um sich über die neuesten Fashiontrends auszutauschen. [Anzeige]

© Offenblen.de | Awin

Donnerstagmorgen, 9.30 Uhr, endlich geht es los: Der Awin Fashion & Lifestyle Day 2018.  Ein Tag gespickt mit interessanten Vorträgen bekannter Größen der Onlinebranche. So durfte man sich auf Jag Singh mit seiner Präsentation „Hype or hot? Digitalization trends in retail and fashion” freuen. In dieser zeigte der Managing Director des METRO Accelerator für Retail, dass gerade die Bereiche künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Internet of Things (IOT) und auch Augmented-, Virtual – und Mixed Reality immer größere Bedeutung im Bereich Fashion erlangen und stark auf dem Vormarsch sind. Der Grund dafür ist klar, so kann doch hiermit die online und offline Shoppingerfahrung der Kunden miteinander verknüpft werden. Ein Aspekt, der also im Marketing der Gegenwart nicht außer Acht gelassen werden darf.

Und auch beim diesjährigen Hauptsponsor OTTO drehte sich alles um das Shoppingerlebnis der Kunden. So launchte OTTO gerade seine neue Virtual Reality App, mit der der Nutzer hautnah ein einzigartiges Shoppingerlebnis erfahren kann.

Das Awin Fashion & Lifestyle Trendbarometer

Doch was genau macht einen Kunden denn nun eigentlich im Bereich Fashion & Lifestyle aus? Schließlich kann ein perfektes Einkaufserlebnis nur dann geschaffen werden, wenn man seine Zielgruppe haargenau kennt. Passend dazu, hat Awin das neue Fashion & Lifestyle Barometer vorgestellt.

Für das Trendbarometer analysierte Awin das Einkaufsverhalten von Kunden bei relevanten Advertisern (Onlinehändler) aus acht verschiedenen Retail-Branchen. In der Auswertung werden die Industrien Bekleidung und Schuhe, aber auch Health & Beauty, Schmuck, Lingerie und Sport, sowie Lebensmittel und der Bereich Haus & Garten genauer unter die Lupe genommen. Es wurden valide Onlinekäufe von April 2017 bis März 2018 untersucht – mit zum Teil erstaunlichen Ergebnissen.

Das Fashion & Lifestyle Barometer stellt die Shoppinggewohnheiten von Onlineshoppern dar. (Klick auf das Bild für eine größere Darstellung)

Zum ersten Mal überhaupt wurden für ein Trendbarometer die Daten beider Netzwerke, Awin und affilinet, berücksichtigt und beliefen sich auf über sieben Millionen Onlinekäufe für den deutschen Markt. Überraschend ist hierbei vor allem, dass, neben der schon immer sehr starken Fashionbranche, Onlinekäufe vor allem bei Arzneimitteln, Möbeln und Nahrungsmitteln auf dem Vormarsch sind. So machen diese drei Bereiche mittlerweile knapp 30 Prozent des Retailumsatzes in beiden Netzwerken aus.

Besonderheiten bei Shoppinggewohnheiten

Wenig verwunderlich hingegen die Tatsache, dass an den Wochenenden die höchsten Warenkorbwerte zu verzeichnen sind. Doch auch hier zeigten sich Besonderheiten der einzelnen Segmente, so wird Lingerie besonders gerne an einem Donnerstag geshoppt und Lebensmittel zum Wochenbeginn in den Warenkorb gelegt. Grund hierfür könnte im Bereich der Lebensmittel der tatsächliche Bedarf sein. Dagegen werden andere Produkte wohl eher erworben, wenn der User gerade Zeit dafür findet. Weitet man diese Betrachtungsweise auf ganze Monate aus, so sind sowohl der November als auch der Dezember die absatzstärksten Monate. Weihnachtsgeschäft olé. Fun Fact hierzu: Im Januar steigt zusammen mit den guten Vorsätzen auch der Verkauf von Sportartikeln exorbitant.

Interessant ist auch, dass mittlerweile 75 Prozent aller mobilen Onlinekäufe über das Smartphone erfolgen und 25 Prozent auf Tablets durchgeführt werden. Damit werden, über alle Bereiche hinweg, die Mehrheit der mobilen Transaktionen über ein Smartphone generiert. Eine Ausnahme bildet hier der Bereich Home & Garden. In diesem sind beide Mobilgeräte etwa gleich verteilt. Ebenso aus der Rolle fallen erneut die Lebensmittel. Sie werden meist über ein Desktop-Gerät, nämlich zu 83 Prozent, gekauft.

Spannend ist es auch, sich die durchschnittlich generierten Warenkorbwerte der einzelnen Branchen anzusehen. Dabei wird der höchste AOV (Average Order Value) mit stolzen 130 Euro im Bereich Home & Garden über Display-Publisher generiert. Content-Partner generieren dagegen den höchsten AOV bei Sportprodukten, so beträgt dieser ganze 117 Euro. Passend zu den Neujahrsvorsätzen ist der AOV im Januar natürlich am höchsten. Dicht folgend sind Schmuckprodukte, die auf Content-Seiten eingekauft werden und einen durchschnittlichen Warenkorbwert von 112 Euro haben, besonders im Dezember zur Weihnachtszeit. Preislich auf den Fersen sind ihnen die Loyalty Publisher mit 87 Euro Warenkorbwert im Segment Lingerie. Der höchste Wert wird hier im Monat Mai erreicht. Die Preis- & Produktvergleicher hingegen generieren die höchsten AOVs im Bereich Bekleidung sowie bei Schuhen, hier werden durchschnittlich 85 Euro bzw. 73 Euro umgesetzt. Für Health & Beauty geben die Kunden dann noch durchschnittlich 51 Euro  aus und für Lebensmittel immerhin noch 39 Euro im Schnitt.

Die höchste Average Order Value für die verschiedenen Bereiche. (Klick auf das Bild für größere Darstellung)

Doch wer steht eigentlich hinter diesen generierten Sales? Ein Zeitpunkt sich auch den relevanten Publishern zuzuwenden. Die Top Drei Publishersegmente sind, unter Beachtung des Umsatzwachstums, Cashbacker, Gutscheiner sowie Blogs & Social Media Partner. Weitere spannende Insights aus dem diesjährigen Awin Fashion & Lifestyle Barometer findest Du hier.

Professionalisierung des Influencer Marketings

Neben spannenden Brancheninsights wurde beim Awin Day natürlich auch das Trendthema Influencer Marketing heiß diskutiert.

Yannick Möller, Global Business Development & Influencer Marketing Manager bei Awin, führte das Publikum in die spannende Thematik ein. Es wurde deutlich, dass eine Clusterung in Micro Influencer mit bis zu 100.000 Followern, wie z.B. Wilke Zierden, in Macro Influencer mit bis zu 300.000 Followern, wie etwa christinabiluca, oder in die sogenannten Social Media-Stars mit mehr als 300.000 Followern, zum Beispiel Ex-Bachelor Sebastian Pannek, durchaus sinnvoll ist. Entscheidet sich dann ein Kunde für die Zusammenarbeit mit einem bestimmten Influencer über Awin, so übernimmt das Netzwerk die komplette Betreuung von A bis Z. Dazu zählt die Influencer Kampagne mitzugestalten, zu managen und auch die benötigten Tools zur Verfügung zu stellen. Genannt werden müssen hier die Influencer Web Extension von affilinet, ein vielseitiges Influencer Tool mit URL Shortener, Widget-Generator und Deeplink-Generator, und auch myAwin, ein weiteres praktisches Deeplink Generator Feature. Besondere Bedeutung muss jedoch vor allem der Story hinter der Kampagne beigemessen werden. Das einfache Posten eines Fotos reicht oft nicht aus, um eine gewinnbringende Kampagne zu gestalten. Dementsprechend sollte auch die bisher dargestellte Thematik seines Channels bei der Auswahl des passenden Influencers eine Rolle spielen.

Den krönenden Abschluss eines tollen Awin Branchentags bildete die Fashionshow, die in Zusammenarbeit mit Fashionstreet-Berlin und Deichmann stattfand. Die Abschlussklasse der HTW Berlin präsentierte dabei ihre aktuellen Kollektionen in einer einmaligen Show.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und weitere spannende Insights aus dem Fashion & Lifestyle Bereich.


Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Anzeige. Sie ist in Zusammenarbeit mit Awin entstanden. Falls du auch Interesse an einem Sponsored Post bei uns hast, kannst du hier Kontakt zu uns aufnehmen.

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