Mobile Marketing

Wie ihr euren Newsletter bereit für Mobile First macht [Anzeige]

Schon lange sind Newsletter kein reines Desktop-Medium mehr. Der größte Teil aller E-Mails wird heute auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets geöffnet. Das bedeutet, dass die mobile Darstellung beim E-Mail-Design nicht nur Nebensache ist. Ganz im Gegenteil sollte sie Grundlage des Designs sein.

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Darstellungsfehler können auf mobilen Devices verheerend wirken. Wenn eine E-Mail mobil nicht richtig dargestellt wird oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht lesbar ist, entgeht einem viel wertvolle Reichweite. Ganze 45% der Kunden haben sich schon einmal von einem Newsletter abgemeldet, weil die Darstellung auf dem Smartphone nicht richtig funktioniert hat. Die Auswirkungen können sogar noch gravierender sein: 34% haben E-Mails, bei denen die mobile Darstellung problematisch ist, sogar als Spam markiert.

Die gute Nachricht: Diese Verluste sind vermeidbar. Die E-Mail Marketing-Experten von Newsletter2Go zeigen, welche Faktoren es dabei zu bedenken gibt und wie man E-Mails gestaltet, die auch auf Smartphones ihre volle Wirkung entfalten.

#1 Newsletter im Responsive Design gestalten

Fast jeder Newsletter wird mittlerweile im HTML-Format versendet. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind umfangreich und das Design kann an fast jeden Bedarf angepasst werden. Responsive Design sorgt dabei dafür, dass sich die E-Mail automatisch dem Endgerät anpasst, auf dem sie geöffnet wird. Eine Kombination von verschiedenen Technologien, z.B. media queries, ermöglicht es, dass alle Texte, Spalten und Bilder immer optimal dargestellt werden. Das Design antwortet quasi auf die Anforderungen des Endgerätes, mit dem der Newsletter gelesen wird.

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Man muss also keine eigene mobile Version des Newsletters erstellen, um die richtige Darstellung auf mobilen Endgeräten zu gewährleisten. Ein responsives Design selbst umzusetzen kann aber recht aufwendig sein, denn man benötigt fortgeschrittene HTML-Kenntnisse und muss viele Tests durchführen. Die einfachere Alternative ist die Nutzung eines responsiven Newsletter-Templates, in das die Inhalte nur noch eingefügt werden. Solche Templates findet man zum Beispiel in einer E-Mail Marketing Software wie Newsletter2Go.

#2 Klickelemente für kleine Bildschirme anpassen

Zum Responsive Design gehört auch, dass sich CTAs und andere Buttons an die jeweilige Eingabemethode anpassen. Die Anforderungen bei der Bedienung mit Maus oder mit den Fingern bei Touchscreens sind grundlegend unterschiedlich. Wer kennt nicht die Frustration, wenn man auf einer nicht mobiloptimierten Seite bei viel zu kleinen Buttons mit dem Finger immer danebenklickt? Die Klickelemente müssen also auch bei Newslettern mobil größer und leicht klickbar sein.

Außer den Buttons selbst sollten auch die Abstände dazwischen vergrößert werden, damit ein danebengegangener Klick nicht zum falschen Ziel führt. Besonders schwer mit dem Finger zu klicken sind Textlinks. Hier sollten immer Alternativen geboten werden und die wichtigsten Seiten auf jeden Fall mit Buttons verlinkt werden. Um das Linkziel klar zu machen, sollten die Buttons klar beschriftet werden (z.B. Seite besuchen, Produkt ansehen).

Auch die Position der Klickelemente ist entscheidend. Smartphones werden meistens mit dem Daumen einer Hand bedient. Am leichtesten zu erreichen ist damit die linke untere Ecke. Die linke obere Ecke hingegen ist am schwersten zu erreichen. Das gilt natürlich nur für Rechtshänder. Bei Linkshändern ist die Erreichbarkeit entsprechend umgekehrt. Für alle gut erreichbar ist der Bereich mittig im unteren Bildschirmdrittel. Dies trifft allerdings nur bei Smartphones zu – bei Tablets ist aufgrund der beidhändigen Bedienung gerade dieser Bereich sehr schwer erreichbar.

#3 E-Mail-Betreff kurz halten

Eine relevante Betreffzeile ist bei Newslettern generell wichtig. Auf mobilen Endgeräten wird der Betreff aber oft nach einer bestimmten Zeichenanzahl oder auch nach einer bestimmten Pixelanzahl abgeschnitten. Deshalb ist es hier noch wichtiger, schnell zum Punkt zu kommen. Je kleiner das Display ist, desto weniger Platz ist verfügbar: Auf Smartwatches kann der Betreff schon nach 16 Zeichen gekappt werden.

Deshalb sollte man den Betreff seines Newsletters so kurz wie möglich gestalten. Voraussetzung ist natürlich, dass man versteht, worum es in der E-Mail geht. Die wichtigsten Inhalte sollten auf jeden Fall zuerst genannt werden. Die Leser müssen auf den ersten Blick überzeugt werden, den Newsletter zu öffnen. Wenn der Betreff nicht relevant oder zu wenig aussagekräftig ist, wird die E-Mail sofort aussortiert. Eine zweite Chance gibt es nach dem ersten Sichtkontakt meistens nicht.

#4 Lesbare Fonts und ausreichende Schriftgröße verwenden

Gestaltet man seinen Newsletter im Responsive Design, wird auch die Schriftgröße automatisch dem Endgerät angepasst. Als Ausgangspunkt wählt man am besten eine Größe, die auch auf Desktop-Geräten gut lesbar ist. Das sollten mindestens 12pt sein. Indem für Überschriften eine größere Schrift gewählt wird, kann man leicht eine visuelle Hierarchie schaffen. Auch durch schmalere und breitere Fonts kann man den Newsletter strukturieren, ohne zu viele verschiedene Schriftarten nutzen zu müssen.

Im Idealfall werden für den gesamten Newsletter ausschließlich Standard-Webfonts verwendet. Diese werden auf fast allen Geräten richtig angezeigt. Nur die wenigsten Nutzer dürften auf ihrem Smartphone oder Tablet Spezial-Fonts installiert haben. Mit Webfonts kann man daher sicher gehen, dass der Newsletter beim Empfänger genauso aussieht wie auf dem eigenen Bildschirm.

#5 Whitespace zur optischen Abgrenzung einsetzen

Abstände zwischen den einzelnen Inhaltselementen des Newsletters verbessern die Lesbarkeit enorm. Man sollte bedenken, dass auf mobilen Devices der Text häufiger umbricht als bei der Desktop-Anzeige. Deshalb wirken Textabschnitte tendenziell länger und es sollten explizit kurze Textabschnitte eingefügt werden. Weißer Raum dazwischen hilft, die Inhalte voneinander abzuheben.

Zur optimalen Lesbarkeit sollte auch der seitliche Abstand nicht vergessen werden. Text, der sich über die gesamte Breite eines Newsletters zieht, ist sehr schwer zu lesen. Bilder sollten hingegen am besten über die ganze Bildschirmbreite eingesetzt werden, damit sie ihre visuelle Wirkung entfalten können.

#6 Zum Weiterscrollen einladen

E-Mails werden vor allem auf dem Smartphone oft schnell von oben bis unten gescannt. Deshalb sollte man verschiedene aufmerksamkeitsstarke Elemente im Newsletter nutzen. Diese fangen den Blick der Leser ein und sorgen dafür, dass sie sich tiefer mit den Inhalten auseinandersetzen.

Auf mobilen Endgeräten ist das vertikale Scrollen insgesamt besonders leicht. Das sollte man sich zunutze machen und den Newsletter darauf ausrichten. Unbedingt zu vermeiden ist Sidescrolling. Es wirkt schnell störend und unterbricht den Lesefluss. Bevor man unnötig in die Breite geht, sollte man den Newsletter besser etwas länger gestalten.

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Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Anzeige. Sie ist in Zusammenarbeit mit Newsletter2Go entstanden. Falls du auch Interesse an einem Sponsored Post bei uns hast, kannst du hier Kontakt zu uns aufnehmen.

Ein Gedanke zu „Wie ihr euren Newsletter bereit für Mobile First macht [Anzeige]

  1. Mailljet

    Das Problem mit dem Mobile First Ansatz ist, dass oftmals nicht alle Szenarien durchdacht werden. Newsletter müssen nicht nur auf Smartphone, sondern auf allen Endgeräten perfekt aussehen. So schön wie das Konzept auch klingen mag, sollten Unternehmen primär Ihren Blick danach richten, wie der Umsatz erzielt wird, Stichwort B2B und B2C. Unterschiedliche Zielgruppen / Kunden und Kaufverhalten bedarf unterschiedlicher Herangehensweisen

    Neben klassischen Marketing E-Mails wie Newsletter spielen nicht nur für eCommerce Unternehmen Transaktions-E-Mails (Bestellbestätigung, Versandbestätigung etc.) eine ebenso große Rolle. Der konkrete Mehrwert für Unternehmen liegt beim Medium E-Mail vor allem in der erfolgreichen Integration mit den eigenen Systemen (Shopsystem, CRM etc.), dass signifikant durch starke API (REST-API, Send-API) garantiert wird.

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