Agenturen & Dienstleister

Neuer Deutschlandchef für Adobe: Christoph Kull leitet DACH-Raum und Osteuropa

Mit Christoph Kull ernennt Adobe eine erfahrene Personalie zum Vice President und Managing Director Central Europe – so soll das europäische Geschäft gestärkt werden.

Christoph Kull wird Adobes Geschäftsführer DACH und Osteuropa, © Adobe

Die Erfahrung in der Branche für Unternehmenssoftware sowie im europäischen Wirtschaftsraum sprechen für ihn: Christoph Kull wird ab sofort als Vice President und Managing Director Central Europe die strategischen und operativen Geschäfte des Unternehmens in Osteuropa sowie der DACH-Region leiten. Mit dieser Personalveränderung treibt Adobe den deutlichen Wachstumskurs für Europa voran.

Adobe mit Veränderungen an höchsten Stellen

Wie Adobe selbst bekanntgab, wird Christoph Kull die strategischen sowie die operativen Geschäfte in Osteuropa und im DACH-Raum übernehmen. Diese Aufgabe wird ihm auch deshalb zuteil, weil er vor seinem Wechsel zum Anbieter von Lösungen im Bereich Creative, Digital Document und Customer Experience Management bereits im technologischen Umfeld bei Workday und SAP tätig war. Bei Softwareanbieter Workday war Kull als Regional Vice President für Geschäfts- und Vertriebsaktivitäten im Bereich DACH verantwortlich, bei SAP war er 15 Jahre lang und zuletzt als Vice President for Database & Technology für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig.

Kull selbst sagt über seine neue Rolle bei einem der führenden Softwareunternehmen überhaupt:

In einer Zeit, in der die Content-Produktion und der Konsum von digitalen Inhalten ungebremst zunehmen, müssen Marken außergewöhnliche Kundenerlebnisse bereitstellen. Adobe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen bestmöglich dabei zu unterstützen und die Welt durch digitale Erlebnisse zu verändern. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit unseren Teams in ganz Europa, um unseren Kunden die besten DesignTools und branchenführenden Lösungen für digitale Erlebnisse anzubieten.

In Mitteleuropa hat Adobe Niederlassungen in München, Hamburg, Zürich, Basel und Bukarest; und Kull wird mit Kunden wie BMW, Lufthansa, Mercedes Benz, Otto Group, Norddeutscher Rundfunk, Vorwerk, Swisscom usw. zusammenarbeiten. Christoph Kull folgt gewissermaßen auf Stefan Ropers, der Anfang letzten Jahres ohne nähere Erklärung oder eine Verabschiedung bei Adobe Systems ausgeschieden war. Jetzt ist die Nachfolge für die Position in Zentraleuropa also geklärt.

Adobe möchte das Unternehmenswachstum auf Europa ausweiten

Das Geschäftsjahr 2018 verlief für Adobe überaus erfolgreich. Mit 9,03 Milliarden US-Dollar und einem Wachstum von 24 Prozent im Jahresvergleich waren die Einkünfte auf einem Rekordhoch. Mit dem Kauf von Magento und Marketo konnte Adobe seine Geschäftsbasis im Cloud-Bereich noch deutlich verstärken. Das Angebot an Lösungen wird durch derlei Übernahmen nur erweitert.

Nicht ganz unbeteiligt am starken Wachstum des Unternehmens war auch eine weitere Personalie. Paul Robson sorgte im Raum APAC für starke Entwicklungen, die laut Adobe selbst „maßgeblich“ zum zufriedenstellenden globalen Wachstum der Einkünfte der Experience Cloud beigetragen haben. Die gute Arbeit, die Robson in Asien geleistet hat, soll er nun auch in Europa, Nahost und Afrika reproduzieren. Im Dezember wurde er zum Präsidenten für den Raum EMEA ernannt.

Als Präsident der APAC Region hat Paul phänomenale Arbeit geleistet, unsere Strategie in diesem wichtigen Markt zu definieren und voranzutreiben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass er auch einen wesentlichen Einfluss auf unser Geschäft in EMEA haben wird,

kommentiert Matt Thompson, Adobes Executive Vice President of Worldwide Field Operations. Die Entwicklung in Europa ist für Adobe ein hochaktuelles Anliegen. Deshalb werden neue Niederlassungen in Mailand, Barcelona und Madrid für Fortschritt in Zentraleuropa sorgen. Zudem wird in diesem Jahr auch in Paris ein Büro eröffnet. Und selbst in Großbritannien sollen trotz drohendem Brexit 63,5 Millionen Pfund investiert werden.

Während die Mitarbeiterzahl bei Adobe in den kommenden Jahren um über 20 Prozent wachsen soll und Unternehmen jeder Größe und Branche sowie Einzelpersonen immer umfassendere Lösungen geboten werden, wird Christoph Kull diesen Prozess auch und besonders in Deutschland vorantreiben. Immerhin ist der DACH-Raum, ja ganz Europa, ein Gebiet, dessen Potentiale für ein Unternehmen der Größenordnung von Adobe längst nicht ausgeschöpft sind.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.