Native Advertising

Native Advertising: Die Branche im Überblick

Native Advertising ist im stetigen Wandel. Wo kann man welche Werbung am besten schalten? Ein aktueller Überblick über die Branche.

Image courtesy of ddpavumba
FreeDigitalPhotos.net

Stetig im Wandel – Werben im Internet

Es ist fast schon eine Eigenart der digitalen Werbewirtschaft – sie befindet sich, zumindest aktuell noch, eigentlich immer im Wandel. Ganz gleich, ob Stories, Posts, Videos, Links, Listen oder Playlists. Die Möglichkeiten, Werbung im Bereich Native Advertising als „sponsored“ einzubinden, waren wohl noch nie so zahlreich.

Und genau diese Dynamik macht das Online Marketing so reizvoll – und unübersichtlich zugleich. Wer weiß schon, bei welchem Anbieter gerade welche Formate angeboten werden, geschweige denn, mit welchen Targeting-Möglichkeiten, Reporting-Tools und zu welchen Preisen? Abhilfe schafft dabei nun die Übersicht über die Native Advertising Landschaft von nativeadvertising.de – gültig im Januar 2014.

Native Advertising – Alle Möglichkeiten online zu werben

Digital Native AdvertisingDie Macher der Grafik unterteilen die Native Advertising Landschaft in zwei Dimensionen: Die Dimension am oberen Rand unterteile die Native Advertising Dienste in verschiedene Kanäle bzw. Formate während die Dimension am rechten Rand in Technik-Anbieter und Publisher unterteilt.

Bei den Formaten sind aktuell Sponsored Stories und Posts, Sponsored Videos, Sponsored Links, Sponsored Listings und Sponsored Playlists möglich. Zu den wichtigsten und bekanntesten Publishern der Übersicht über die Native Advertising Landschaft gehören in den Bereichen

  • Sponsored Stories & Posts: Forbes, Mashable, Giga und digg
  • Sponsored Videos: YouTube, myVideo und Clipfish
  • Sponsored Links: Google, Facebook und idealo
  • Sponsored Listings: Amazon, ebay und foursquare
  • Sponsored Playlists: iTunes und Spotify

Dazu gibt es noch einige Publisher, die gleichzeitig Sponsored Stories, Posts und Videos anbieten. Die wichtigsten Namen sind hier Facebook, Twitter und LinkedIn. Wer über die Schaltung von Werbung auf LinkedIn nachdenkt, der findet hier einige hilfreiche Tipps.

Charakteristisch für die Native Advertising Landschaft ist vor allem der Zusatz unten rechts: Januar 2014. Schon die Tatsache, dass hier auf den Monat genau terminiert wurde, macht eines deutlich: Man darf in den nächsten Monaten sicherlich gespannt sein, wie sich die Landschaft der Native Advertiser wandeln wird und welche neuen Möglichkeiten sich ergeben werden. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren werden dabei die Entwicklungen auf dem Smartphone und Tablet Markt gehören sowie die Verbreitung von Wearables. Zudem hat Foursquare gerade erst begonnen sein Werbegeschäft richtig auszurollen und auch Spotify ist noch recht neu am Markt, sodass auch hier noch innovative Formate erwartet werden dürften.

Wie schätzt ihr die Entwicklung der nächsten Jahre ein? Welche Formate werden kommen – und welche werden gehen? Brauchen wir in drei Jahre noch Sponsored Links (SEA) von Google? Oder gibt es ein Verschiebung – zum Beispiel in Richtung YouTube?

Über Atilla Wohllebe

Atilla Wohllebe

Fokusthemen auf OnlineMarketing.de: CRM, (Web) Analytics & E-Mail Marketing. Studium: B. A. in Business Administration, M. Sc. in E-Commerce. Mitglied der Digital Analytics Association Germany. Schnittstelle zwischen Marketing & IT mit einem Herz für Analytics. Derzeit tätig im Digital Push Marketing bei OTTO (GmbH & Co KG). Vorher im Solution Consulting der netnomics GmbH.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.