Mobile Marketing

Mobile SEA-Kampagnen – so werden sie erfolgreich

Die Internetnutzung über mobile Endgeräte nimmt stetig zu. Höchste Zeit also für eine erfolgreiche SEA-Strategie auf diesem Sektor.

Laut dem US-Onlineunternehmen Marin Software erfolgte im vergangenen Jahr ein immenser Sprung im Bereich des mobilen SEA. In den USA sei die Klickrate über Mobilgeräte um satte 123 % gestiegen. In Großbritannien waren es zum Ende des Jahres immerhin 15 % aller Klicks auf Suchmaschinenanzeigen und auch in der Eurozone habe sich das Ergebnis immerhin mehr als verdoppelt. Höchste Zeit also, sich über eine intelligente Nutzung von Mobile Marketing über Smartphone und Tablet Gedanken zu machen. Einige Tipps haben die Marketingstrategen von Marin Software zusammengetragen:

Optimierung auf Smartphone & Co.
Obwohl es lange schon kein Geheimnis mehr ist, dass die Nutzung von Smartphones stetig zunimmt, gibt es noch immer zahlreiche Anbieter, die keine Mobilversion Ihrer Webseite anbieten. So gestaltet es sich oft sehr schwierig und mühselig, die gewünschten Inhalte auf der Seite schnell zu finden. Die Folge: viele Nutzer springen vorzeitig ab und schließen ihren Kauf aufgrund der Unübersichtlichkeit nicht ab. Bei der Gestaltung der mobilen Version des Webauftrittes sollten also strenge Usability-Aspekte berücksichtigt werden, wie es ja für die „normale“ Präsenz auch gemacht wird.

Indivdualisierte Anzeigentexte
Zum einen sollte man sich bewusst machen, dass das Suchverhalten am Mobilgerät sich meist von dem am heimischen PC unterscheidet. So wird über Mobilgeräte am häufigsten nach Preisvergleichen oder Geschäften in der Nähe gesucht. Entscheidend ist laut der Marin Software-Spezialisten auch, ob aus dem Anzeigentext hervorgeht, dass die verlinkte Seite für die Nutzung über Mobilgeräte optimiert ist. Ging dies aus der Anzeige hervor, konnten tatsächlich bessere Klickraten nachgewiesen werden.

Extra-Konto für Mobil-Kampagnen anlegen
Wie bereits erwähnt, sollten für mobile Kampagnen auch spezifische Texte erstellt werden – am besten auch mit individuell definierten Landing Pages oder anderen URLs. Auch die Targetierung wird gegebenenfalls anders sein als bei Standardanzeigen für den Heim-PC-Nutzer. Um also gezielter und auch übersichtlicher arbeiten zu können und im besten Fall die Performance zu steigern, sollte man sich den Mehraufwand eines Extra-Kontos ruhig zumuten.

Sichern Sie sich die Pole-Position
Schon beim „normalen“ SEA strebt jeder danach, einen Platz an erster oder zweiter Position zu bekommen. Auf Mobilgeräten ist dies noch viel entscheidender, da naturgemäß die Anzeigenfläche wesentlich kleiner ist und zudem weniger Anzeigeneinheiten vorhanden sind. Als Faustregel empfiehlt das Marin-Team hier, die Gebote zunächst etwa doppelt so hoch anzugeben wie bei den Normalkampagnen. Nach und nach könne man diese dann nach unten korrigieren und durch intensive Analysen den Wert finden, der einem eine durchschnittliche Positionierung auf Rang eins oder zwei sichert.

Tipps fürs Mobile Tracking
Mobil Suchende schließen ihre Käufe oft telefonisch oder sogar offline im Geschäft ab. So ist es schwierig, den Erfolg der Anzeigen detailliert zu messen. Hilfreich kann es sein, auf der Ziel-URL oder Landing Page mit Elementen wie „Click-to-Call“ oder einer Filialsuche zu arbeiten. Steigen zum Zeitpunkt der Anzeigenschaltung die Bestellanrufe oder die Umsätze in gesuchten Filialen kann man davon ausgehen, dass das Mobile Marketing erfolgreich war und seinen Teil zur Umsatzsteigerung beigetragen hat. Auch ein Code, der direkt in der Anzeige genannt wird, ist hilfreich.

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