Conversion Optimierung

Mobile für viele Unternehmen kein Thema

Die wichtigsten Ergebnisse der Adobe 2013 Digital Marketing Optimization Survey.

Für die Adobe 2013 Digital Marketing Optimization Survey wurden mehr als 1800 Online Marketer aus Nordamerika, Europa und Asien befragt. Die Ergebnisse decken verschiedene Herangehensweisen und das allgemeine Engagement der Marketer in der Conversionoptimierung sowie die Einstellung von Unternehmen zu mobilen Angeboten ab.

Conversionoptimierung: Nur geringe Investitionen

Noch immer investieren die meisten Unternehmen nur geringe Summen in die Conversionoptimierung: Bei 86% aller befragten Unternehmen sind es 15% des Marketingbudgets oder weniger. Der Anteil derer, die weniger als 5% ihres Marketingbudgets in die Optimierung stecken, ist sogar noch höher als im Vorjahr und liegt bei 53%.

Die durchschnittliche Konversionsrate liegt für 35% der Unternehmen unter 1%. Im Verhältnis gesehen lohnt es sich durchaus, mehr in die Conversionoptimierung zu investieren: 39% der Unternehmen, die einen Anteil von mehr als 25% ihrer Marketingbudgets in die Optimierung stecken, werden mit Konversionsraten von über 5% belohnt.

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Optimierung durch Tests herausfordernd

Tests sind ein zentraler Teil jedes Optimierungsprogramms. Dabei bescheinigten die befragten Marketer dem Testen verschiedener Methoden eine geringe Priorität. Zur Frage, welchen Ansatz ihre Unternehmen beim Testen verfolgen, antworteten nur 11%, dass Tests der unternehmensweiten Entscheidungsfindung dienen.

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Obwohl sich eine verstärkte Test-Aktivität auch in den Konversionsraten niederschlägt, fällt sie vielen Unternehmen schwer. Die größten Herausforderungen sind laut der Umfrage das Budget für Testvorgänge sowie die technischen und personellen Anforderungen. Diese Bereiche stellen nur für 14 bzw. 13% der Befragten keine Herausforderung dar. Auch die Planung effektiver Tests und deren Auswertung stellen Unternehmen vor einige Probleme.

Targeting und automatisierte Empfehlungen

65% der Marketer gaben an, dass weniger als ein Fünftel aller Besucher mit personalisiertem Content konfrontiert werden und nur 9% sprachen von mehr als zwei Dritteln aller Visitors. Hier gibt es also noch eine Menge Nachholbedarf, vor allem im mobilen Bereich. Personalisierung ist auf Smartphones wegen begrenzten Displays und kurzen Aufmerksamkeitsspannen besonders wichtig und gewinnt durch die Lokalisierung einen weiteren mächtigen Faktor.

Positiv fällt die Reaktion der Besucher auf personalisierten Content aus: 57% empfinden die Bestrebungen der Unternehmen in diesem Bereich als zumindest geringfügig positiv, nur 3% als negativ.

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Automatisierte Empfehlungen scheinen noch hauptsächlich im E-Commerce Anwendung zu finden. 19,1% der E-Commerce-Unternehmen arbeiten bereits mit automatisierten Empfehlungen und 20,4% planen, solche einzuführen. 17,4% der Medienprojekte abseits des E-Commerce planen zwar zu 17,4% die Einführung, nutzen das System bisher jedoch nur vereinzelt.

Auf die Frage, nach welchen Kriterien die Empfehlungen zusammengestellt, antworteten je 35% mit Aktualität und Popularität. Dadurch werden besonders nachgefragte Produkte und neu erschienener Content durch eine Empfehlung noch mehr Aufmerksamkeit zuteil. Targeting wird eher klein geschrieben: Nur 18% der Unternehmen richten ihre Empfehlungen nach dem Nutzer.

Mobile für viele kein Thema

Nur 55% der befragten Unternehmen unterhalten mobile Anwendungen. Eine für Mobile optimierte Website macht es dabei drei Mal so wahrscheinlich, mobile Konversionsraten von mehr als 5% zu erzielen. Von den Auswirkungen mobiler Angebote sind auch Marketer überzeugt: 30% halten diese für ein sehr effektives Mittel zur Steigerung der Konversionsraten.

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Weitere Ergebnisse der Umfrage decken die Messung der Customer Experience, die Effektivität verschiedener Faktoren bei der Conversionoptimierung und der Rolle von Social Media ab.

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