Mobile Marketing

Mobile Cookies und ihre Probleme

Mobile Cookies haben einen schweren Stand. Zurzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Technologien für mobiles Retargeting zu verbessern.

(c) lusi / rgbstock

70 Prozent der Werbeeinnahmen spielt Twitter mittlerweile über die kleinen Bildschirme der mobilen Gerät ein und es ist anzunehmen, dass mobil auch die meisten Aktivitäten stattfinden. Twitter ist kein Einzelfall: immer häufiger werden die sozialen Netzwerke, Onlineshops und Blogs  über Smartphones oder Tablets aufgerufen. Bislang gab es für Unternehmen keine Möglichkeit darüber wichtige Daten zu erfahren beziehungsweise zu sammeln. Die mobilen Cookies konnten bislang nicht ihrem “großen Bruder” auf nicht-mobilen Geräten gerecht werden. Doch das soll zukünftig anders werden.

Geräte-Erkennung auf einem guten Weg

Viele Unternehmen arbeiten mit Hochdruck an Verbesserungen und neuen Technologien. Bislang ohne großen Erfolg. Jon Laszlo, Senior Director von Interactive Advertising Bureau´s (IAB), sieht jedoch eine positive Entwicklung. Er verkündete, dass Cookie-Replacement-Technologien prinzipiell besser im Bereich der Mobile-Apps passen, als dass sie sich mit dem mobilen Internet verknüpfen. Zum Beispiel ist die Technologie der Geräte-Erkennung auf einem sehr guten Weg. Diese Technologie wird immer beliebter und gilt als eine annehmbare Alternative zu Cookies. Allerdings muss gesagt werden, dass die Geräte-Erkennung nur einen ungefähren Wert zwischen den einzelnen Geräten ermitteln kann und das Erkennen eines einzelnen Users über mobiles Internet und mobile Apps noch nicht effektiv genug ist.

Twitter hat Lösungsansätze

Deshalb legt das IAB den Marketern nah, sich auf bereits existierende Tracking-Möglichkeiten zu konzentrieren und diese weiter zu erforschen. Laszlo betont, dass viele Unternehmer behaupten würden, mobile Cookies würden gar nicht funktionieren, das entspricht allerdings nicht ganz der Realität. Das größte Problem der mobilen Cookies ist es, dass mobile Browser verschiedene Vorgehensweisen für den Umgang der Cookies haben. Diese Vorgehensweisen können nicht einfach so standardisiert werden; dieses obliegt den einzelnen Browser-Betreiber. Eine Mögliche Lösung: ein Hybrid.  Dieser wird zwischen den Cookies und dem User-Login eingesetzt. Und dieses Mittel nutzt, wie sollte es auch anders sein, Twitter: das Tailored Audiences Retargeting-Tool. Es verknüpft Cookies mit einer Twitter ID, dadurch entsteht eine Cross-Channel-Verbindung und versendet Targeting-Nachrichten.

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