Mobile Marketing

Mobile Commerce – Tablets deutlich vor Smartphones

Ohne Frage, 2013 war das Mobile-Jahr. Doch wie performen Tablet- und Smartphone-Nutzer im e-Commerce? Statistiken als Infografik.

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Setzt sich der Boom im Bereich m-Commerce 2014 genauso fort wie 2013? Darüber kann man nur spekulieren. Bereits gesetzt dagegen sind die Statistiken über Smartphone- und Tablet-Nutzer für das Jahr 2013, die getelastic in einer übersichtlichen Infografik zusammengefasst hat.

Dazu betrachtet der eCommerce-Blog nicht nur den Traffic, sondern vor allem auch die Umsätze, die 2013 über tragbare Geräte generiert wurden. Im direkten Zusammenhang dazu steht die Frage, wie viele Unternehmen der Mobile-Entwicklung gewachsen sind und bereits eine mobile Website zur Verfügung stellen – oder sich anders gerüstet haben. Welche Rolle spielt außerdem die Performance der Lösungen – zum Beispiel im Hinblick auf Ladezeiten? Und wer kauft eigentlich mehr – Smartphone- oder Tablet-Surfer?

Quelle: getelastic.com

Quelle: invesp / getelastic.com

Zusammengefasst: Key Learning Mobile Commerce

Insgesamt 42 Prozent des mobilen Traffics werden über Android-Geräte verursacht. In Summe 54 Prozent stammen von iOS-Geräten, wobei das iPhone davon 36 Prozent übernimmt, das iPad gerade einmal 18 Prozent. Mit zwei Prozent ist Blackberry weit abgeschlagen.

Rund 23 Prozent der Online-Umsätze werden mittlerweile mobil erzielt. In den letzten sechs Monaten haben 26 Prozent der Befragten mit ihrem Smartphone immerhin ein bis drei Käufe getätigt. Fünf Prozent geben sogar mehr als 15 Käufe an. Keinen einzigen Kauf haben 51 Prozent der Smartphone-Nutzer unternommen. Hier liegt großes Potenzial!

Wichtig für Mobile Nutzer: ein Responsive Design

Gerade einmal 35 Prozent der Unternehmen haben eine für mobile Endgeräte optimierte Website – dabei lohnt sich das Investment: Wer eine mobile Website hat, hat eine drei Mal höhere Chance darauf, eine mobile Conversionrate über fünf Prozent zu erzielen. Die meisten (46 Prozent) der Unternehmen greifen auf ein Responsive Design zurück. 41 Prozent haben eine Plattform-abhängige Lösung entwickelt. HTML5 dagegen verwenden erst 33 Prozent der Unternehmen. Überraschend: Ganze 9 Prozent sind auf mobile Nutzer noch nicht mal im Ansatz vorbereit.

Wichtiger Hebel ist auch hier der Abschluss des Bestellprozesses. So sind 97 Prozent der Warenkorbabbrüche auf zu viele Schritte im finalen Bestellprozess zurückzuführen, wobei 43 Prozent aller potenziellen Kunden nicht bereit sind, wiederzukommen, wenn die mobile Website zu langsam ist.

Tablet-Performance herausragend

Wer übrigens auf Tablet-Nutzer abzielt, darf sich über bis zu dreimal höhere Conversionrates (Basis: Conversionrate Smartphone) freuen – auch, weil 52 Prozent der Tablet-Nutzer mittlerweile angeben, dass sie sogar lieber mit ihrem Tablet-PC einkaufen als am herkömmlichen Computer. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass 72 Prozent der Tablet-Nutzer schon jetzt mindestens ein Mal pro Woche mit ihrem Endgerät einkaufen.

Wie habt ihr die Entwicklung im mobilen Bereich empfunden? Habt ihr profitieren können oder kämpft ihr noch mit technischen Problemen?

Über Atilla Wohllebe

Atilla Wohllebe

Fokusthemen auf OnlineMarketing.de: CRM, (Web) Analytics & E-Mail Marketing. Studium: B. A. in Business Administration, M. Sc. in E-Commerce. Mitglied der Digital Analytics Association Germany. Schnittstelle zwischen Marketing & IT mit einem Herz für Analytics. Derzeit tätig im Digital Push Marketing bei OTTO (GmbH & Co KG). Vorher im Solution Consulting der netnomics GmbH.

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