Mobile Marketing

Wie viel kostet eine Top-Platzierung im App Store?

Boost-Kampagnen für mobile Apps und ihre Kosten im Ländervergleich.

Die Mobile App Marketing Plattform Trademob zeigt in einer Cost-Per-Install-Übersicht, wie viel Advertiser durchschnittlich investieren müssen, um eine App per Boost-Kampagne für eine bestimmte Zeit auf einen Spitzenplatz in Apples App Store zu bringen. Für die Übersicht samt Ländervergleich wurden die Daten von 72 internationalen Kampagnen über einen Zeitraum von 8 Monaten analysiert.

Der Boost-Effekt

Für eine Top-Platzierung im Store muss eine App innerhalb von 72 Stunden eine gewisse Anzahl an Downloads erreichen, am stärksten gewichtet werden die Zahlen der letzten 24 Stunden. Gekaufte Downloads können dies deutlich erleichtern oder erst möglich machen. Darauf stützen sich Boost-Kampagnen, welche die Sichtbarkeit und damit auch organische Downloads durch eine hohe Platzierung ankurbeln.

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Organischer Uplift

Von derartigen Kampagnen und dem “organischen Uplift” profitieren Gaming Apps am stärksten. Hier kommt auf jeden gekauften Download in den ersten drei Tagen der Kampagne durchschnittlich ein organischer Download. Für Non-Gaming-Apps liegt die Quote bei 0,65 organischen pro gekauftem Download:

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Umgekehrt verhalten sich die CPI der beiden App-Formate: Im deutschen App Store beläuft sich der CPI der Boost-Kampagnen für Gaming Apps auf durchschnittlich 0,45€, der für Non-Gaming-Apps auf 0,80€. Der effektive CPI ergibt sich zusammen mit den provozierten organischen Downloads und liegt für erstere bei 0,20€, für letztere bei 0,45€.

CPI im Länder-Vergleich

Deutlich teurer sind Boost-Kampagnene in den USA. Das liegt zum einen an der Anzahl der nötigen Downloads für eine Top-Platzierung, zum anderen an den höheren CPI für beide App-Sparten. Unter den untersuchten Ländern sind die CPI in Deutschland am niedrigsten, dicht gefolgt von Italien:

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Downloadzahlen für die Top 10

In den USA werden für eine Top-Platzierung 80.000 Downloads benötigt, Ende 2012 in Deutschland 15.000 – eine Steigerung um 25% im Vergleich zu 2011. Die benötigten Downloadzahlen für den US-Amerikanischen Store blieben im untersuchten Zeitraum unverändert, während sie in Großbritannien, Frankreich und Italien um mehr als 30% anstiegen:

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