Mobile Marketing

Mobile-Anzeigen: Google und Facebook dominieren

Die Ausgaben für Mobile-Anzeigen steigen rasant. Davon profitieren vor allem Google und Facebook.

(c) onlinemarketing.de

In den USA werden laut einer Schätzung des eMarketers bis zun Ende des laufenden Jahres 7,29 Milliarden Dollar in das Mobile-Anzeigengeschäft investiert. Allein Google wird davon mehr als die Hälfte kassieren. Nach der Schätzung werden die Kassen von Google in diesem Segment mit 3,9 Milliarden Dollar gefüllt.

Die Zahlen sind beeindruckend. Um 178 Prozent ist das Mobile-Werbegeschäft im vergangenen Jahr gewachen. Auch für 2013 geht der eMarketer noch von einem starken Wachstum aus – um 77,3 Prozent. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Für 2017 gehen die eMarketer-Experten von Mobile-Werbeausgaben in Höhe von 27,13 Milliarden Dollar aus – allein in den USA, wohlgemerkt.

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Nicht nur bei Google, auch bei Facebook herrscht angesichts dieser Zahlen sicher große Freude. 390 Millionen Dollar hat das Zuckerberg-Network 2012 durch Mobile-Anzeigen erlöst. Das entspricht einem Marktanteil von 9,5 Prozent. Für 2013 geht der eMarketer von einer Steigerung des Anteils auf 13,2 Prozent aus. Angesichts der Zahlen für 2015 kann einem schon fast schwindlig werden: 16,17 Milliarden Dollar werden dann laut Schätzung die Mobile-Anzeigenerlöse in den USA betragen. Davon bekommt Google demnach 9,29 Milliarden Dollar.
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Google verdankt seine Vormachtstellung im Mobile-Business vor allem den Bereichen Search und YouTube (Mobile Display). 2012 gingen 93,3 Prozent aller Erlöse im Bereich Mobile Search in den USA an Google.

Facebook aber könnte sich in den nächsten Jahren im Mobile-Display-Bereich mausern. Für 2013 erwartet der eMarketer für Facebook fast 30 Prozent der US-Erlöse in diesem Bereich. Angesichts der bemerkenswerten Ergebnisse Facebooks im vierten Quartal korrigierte der eMarketer seine Prognose für das Zuckerberg-Network nach oben.

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Ja, und auch Twitter konnte 2012 im Mobile-Display-Markt punkten. 7,3 Prozent des Erlöses aus dem US-Mobile-Display-Anzeigenmarkt gingen an den Mikroblogging-Dienst.

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