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Mobile 2014: Was gilt es für SEA und Social Advertising in dieser Branche zu beachten?

2014 steht im Zeichen von Mobile. Wenn Werbetreibende alles richtig machen, lassen sich hier satte Gewinne erzielen.

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(c) flickr / cesarastudillo

Schätzungen zufolge, wird es dieses Jahr mehr als 1,75 Milliarden Smartphone-Nutzer geben. Die Nutzung von internetfähigen mobilen Geräten bildet das Fundament unserer Mulit-Device-Welt und nimmt eine immer zentralere Rolle in unserem Leben als Konsumenten ein. Das reicht vom Content-Konsum bis hin zum Social Sharing und natürlich dem Einkaufen, das besonders zum Tragen kommt, wenn bestimmte Tage im Jahr bevorstehen.

Heutzutage sind Tablets und Smartphones für viele ein vollwertiger Ersatz für Laptops. Sie sind besonders auf Reisen praktischer und einfacher mitzunehmen. Mit ihnen kann man ganz bequem zwischendurch ein bisschen durch das Internet surfen, um sich die neuesten Schnäppchen anzuschauen, Fotos zu posten oder einfach um zu sehen, was die Freunde so treiben. Auch in der Marketing-Welt nehmen diese Geräte einen immer größeren Stellenwert ein. Werbetreibende müssen ihre Bemühungen auf Smartphones und Tablets ausweiten, um so noch mehr potenzielle Kunden über Paid Search und Social Advertising zu akquirieren.

2014 wird die mobile Bannerwerbung sehr relevant sein, weshalb wir in diesem Artikel einige Tipps aufzeigen, wie Werbetreibende ihre Such- und Social-Kampagnen konzipieren sollten, um auf dieser mobilen Welle mitzureiten.

(c) searchenginewatch

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Kampagnen optimieren

Ein wichtiger Punkt aus dem vergangenen Jahr ist, dass Google fortan Kampagnen verbessert. Im Hinblick auf die Multi-Device-Entwicklung war dieser Schritt besonders für Werbetreibende wichtig, die sich nun verstärkt um Bid-Anpassungen, Targeting und die Optmierung solcher mobilen Kampagnen kümmern müssen. Verbraucher agieren bezüglich Paid Search recht positiv. Berichten zufolge wurden Einkäufe zu besonderen Feiertagen wie beispielsweise Weihnachten vermehrt über mobile Endgeräte getätigt: Mehr als ein Drittel der Klicks wurde über Paid-Search auf ebensolchen Geräten generiert. Besonders über Tablets werden immer mehr Einkäufe getätigt und der Umsatz über dieses Endgerät stieg im Vergleich zum Vorjahr bis fast 19 Prozent.

Sobald Werbeanzeigen auf mobilen Geräten angezeigt werden, sollten sich Werbetreibende Gedanken darüber machen, was den Verbraucher ansprechen könnte. Viele Experten im Mobile-Bereich sagen, dass sie sich einer anderen Marke zuwenden würden, wenn beispielsweise die Telefonnummer in den Suchergebnissen fehlt. Das gilt besonders für lokale Suchergebnisse, denn die Click-to-Call-Möglichkeit bietet den potenziellen Kunden eine fantastische Möglichkeit schnell und unkompliziert Kontakt aufzunehmen. Es ist äußerst entscheidend diese Aktivitäten zu verfolgen und zu analysieren, denn nur so können Werbetreibende Rückschlüsse auf ihre Ads stellen und herausfinden, welche funktionieren und welche nicht.

Nach dem Klick, ist eine mobile-freundliche Landing Page ein Muss – egal ob B2C oder B2B, ein Responsive Design ist heutzutage unabdingbar. Nichts schreckt mobile Nutzer mehr ab, als eine Website, die nicht für sein Gerät optimiert ist und mit einer klobigen Navigation daherkommt. Dies kann eine langwierige und teure Aufgabe sein, also sollten Vermarkter sich auf die wichtigsten Komponenten ihrer Website konzentrieren und so eine unkomplizierte mobile-optimierte Umgebung für ihre User entwickeln.

Call-to-action via Apps ist angesagt

Auch Apps eignen sich gut für Werbung und Nutzer sprechen auf diese Art der Werbung gut an. Mit mehr als 100 Millionen Apps allein im Apple App-Store, ist es für Vermarkter unerlässlich, hier Aufmerksamkeit zu erregen. Facebook berichtete, dass im Jahr 2013 die mobilen App-Anzeigen zu mehr als 145 Millionen Installationen beigetragen haben. Sobald Nutzer eine gebrandete App installiert haben, ist der erste Schritt geschafft. Der wichtigste Teil spielt sich aber natürlich innerhalb dieser Applikation ab. Es ist für Unternehmen relevant mehr „tiefere“ Aktionen beim Nutzer abzurufen wie etwa eine Anmeldung oder In-App-Käufe. Facebook bietet mobile App-Anzeigen, die diese Art von Engagement fördern, indem Verlinkungen auf bestimmte Inhalte und damit zu einer gewünschten Aktion führen.

Werbetreibende sollten hier ein klares ‚Call-to-Action‘ einbringen, um die Ads so wirksam wie möglich zu gestalten. Durch die vielseitigen Targeting-Optionen von Facebook kann sichergestellt werden, dass die Ads an die richtige Zielgruppe ausgesteuert werden. Twitter bietet auch Möglichkeiten, um App-Installationen gezielt zu tracken und zwar über die App-Card (noch kein Anzeige-Format). Die Übernahme von Mobile Ad Exchange und MoPub sollen den Mobile-Bereich der Mikroblogging-Plattform verbessern. Auch das angekündigte Update, sein Ad-Targeting um die Optionen für die Segmentierung von Zielgruppen-Geräten und Betriebssystemen zu erweitern, gehören zu diesem Schritt. Diese neueren Optionen sollen Werbetreibenden eine verbesserte Kontrolle bei der Erreichung potentieller Kunden bieten.

Es wird sich auszahlen, sich in der Mobile-Branche auszukennen

Jeder Marketer tut gut daran, dieses Jahr in Mobile zu investieren. Das Beste, was Anbieter tun können, ist, die mobilen Trends in Mobile-Consumer-Search und das soziale Verhalten der Nutzer sowie die verfügbaren Anzeige-Optionen auf dem Markt zu untersuchen und zu verstehen. Irgendeine mobile Strategie zusammenzuschustern wird es nicht bringen. Hier heißt es gut informiert zu sein und eine vernünftige, Zielgruppen-fokussierte Strategie zu entwickeln und umzusetzen.


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