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Microsoft: Werbeoffensiven auf Skype und XBox

Die Werbeabteilung von Microsoft überprüft offenbar einen Click-to-Call-Einstieg bei Skype. Auch im Fokus: X-Box-Ads.

Logo: Microsoft Advertising

Es sind einige Spatzen, die Clickz.com da von den Dächern pfeifen hört. Einem Sprecher des Konzerns zufolge hat Microsoft bereits seit Längerem vor, die gute Zusammenarbeit mit Skype weiter auszubauen und die Größe, Reichweite und das enorme Wachstum von Skype gewinnbringend zu nutzen. Das soziale Netzwerk, erst im Oktober 2011 für 11,8 Mrd. US$ von Microsoft übernommen, würde sich für mehrere Werbeformate eignen, darunter ein bereits in der Testphase befindliches Click-to-Call-Format.

Insbesondere im Rahmen der kürzlich abgehaltenen Digital Content NewFront 2012 im New Yorker Microsoft Advertising’s Office sprach  der Internet-Riese ausführlich über seine potentielle Werbezukunft: neben Skype ging es auch um mögliche Kampagnen für die Suchmaschine Bing  und Mobile Devices auf Basis von Microsoft Betriebssystemen.

Geplante Werbeoffensive

Großes Aufsehen erregten auch die Pläne für ein In-Gaming-Werbeformat auf der XBox. Rund 18 Monate nach dem Aus des 2006 inkorporierten Massive Inc., dis dahin Microsofts In-Gaming-Werbeeinheit, ist eine neue Kampagnenoffensive in dem Ressort geplant – aber mit optimierter Strategie, wie Ross Honey, General Manager von Xbox Live Entertainment und Microsoft Advertising, vollmundig verkündet: so operiere man anders als zu Zeiten von Massive nun mit kürzeren, 15 bis 30 Sekunden langen Spots. Zudem wolle man sich die immersive Kraft dieses visuellen Mediums zunutze machen und dementsprechende Formate erstellen. Als Beispiel nannte er die zurzeit geschaltete Promotion-Kampagne des Hyundai 2013 Veloster Turbo im Xbox Live-Game Forza Motorsport 4.

In der Zukunft soll die Plattform XBox weiter wachsen: umfangreiche Content Features sind geplant. Zu den bisherigen Kooperationen mit unter anderem Netflix und Hulu für Xbox Live-Premiummitglieder sollen bald schon weitere folgen. In dem Zusammenhang fallen dann auch Namen wie ESPN, CBS Interactive oder Last.fm.

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