Social Media Marketing

Kunde nutzt Promoted Tweet für Beschwerde

Irre: Ein Twitter-User hat einen Promoted Tweet gekauft, um darin seinen Unmut über eine Fluggesellschaft zu äußern.

Lasse Fuss/commons.wikimedia

Manch einer kennt das: Man hat Probleme mit seinem Telefonanbieter und möchte seinen Frust darüber in die ganze Welt hinausschreien. Ja, mehr noch: Man möchte alle davor warnen, jemals mit diesem Unternehmen einen Vertrag abzuschließen.

Über einen ähnlichen Fall berichtet Mashable. Dabei geht es um einen Fall, in dem ein Twitter-User unzufrieden mit der Leistung der Fluggesellschaft British Airways war. Twitter-User @HVSVN war anscheinend sehr erbost darüber, dass die Fluggesellschaft sein Gepäck verloren hatte.

Was macht also ein Web-2.0.-affiner User? Er kauft sich einen Promoted Tweet, um damit so vielen Usern wie möglich seinen Frust zu zeigen. Den Tweet kaufte er über die Self-Serve-Anzeigen-Plattform von Twitter für die Märkte New York City und Großbritannien. Über die Kosten hat er (leider) nichts verraten.

Wie sieht der betreffende Tweet aus? 

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Kurz, knapp, knackig: Lange Zeit gab es übrigens keine Reaktion vonseiten der Fluggesellschaft. Aktuell befindet sich der User in einer Konversation mit dem Twitter-Account @British_Airways, der laut Beschreibung für User, die außerhalb der USA wohnen, zuständig ist.

Der Twitter-User machte auch mit „normalen Tweets“ seinem Unmut Luft – und bekam dabei auch viel Zuspruch von anderen Nutzern. Allerdings: Der Ärger muss schon sehr groß sein, wenn sich jemand dafür einen Promoted Tweet kauft. Ein paar Fragen bleiben offen:

Wie sollte die Fluggesellschaft darauf reagieren? Und: Würdet Ihr in einem ähnlichen Fall ebenfalls zu einem derartigen Mittel greifen wie @HVSVN?

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