Mobile Marketing

Kommt jetzt das Re-Targeting für Smartphones?

Es könnte schon bald so weit sein. Zumindest arbeitet ein US-Start-up gerade daran. Kann das klappen?

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Re-Targeting für Smartphones? Das könnte bald klappen. Beim US-Start-up TapCommerce arbeitet man an einer Lösung für dieses Problem. Techcrunch berichtet darüber. Und es wäre für viele Werbetreibende eine sinnvolle Erweiterung.

Denn das Re-Targeting erlaubt es Unternehmen, Targeting anhand der vergangenen Aktivitäten eines Users vorzunehmen. Anzeigen können somit eher auf den Nutzer zugeschnitten sein. Der Nachteil: Auf Apples Mobile-Geräten funktioniert das nicht, weil Apple keine Cookies von Dritten unterstützt.

Im vergangenen Jahr hat TapCommerce bereits von einer Investitionssumme in Höhe von 1,2 Millionen Dollar profitiert.

Laut TapCommerce-CEO Brian Long werden bei dem Start-up jede Menge Daten in Verbindung mit Statistik-Analysen bearbeitet. Ein Problem sei dabei gewesen, dass bislang das Mobile-Anzeigeninventar in ganz wenigen Mobile-Ad-Networks gebunkert wurde. Mithilfe von Real-Time Mobile Exchanges sei man jetzt bei TapCommerce aber in der Lage, eine große Zahl an Usern zu erreichen und das Re-Targeting auch effizient anzuwenden. 

Apple-Geräte: Kein Re-Targeting möglich?

Zudem habe man bei TapCommerce daran gearbeitet, verschiedene dynamische Anzeigen-Einheiten zu kreieren und Tools zur Einteilung der Nutzer zu erstellen.

Es bleibt fraglich, ob das Re-Targeting auf Smartphones auch wie gewünscht funktionieren wird. Zudem stehen die Macher ja weiterhin vor dem Problem, wie sie mit den Apple-Geräten umgehen sollen, die ja bekanntlich in der Bevölkerung weit verbreitet sind. Nichtsdestotrotz: Funktioniert das Re-Targeting auf Smartphones irgendwann, wäre das für viele Werbetreibende sicher eine gute Nachricht. 

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