Interviews

Experteninterview: Nick Morley, Adobe Europe

Nick Morley, Head of Advertising & Social Solutions bei Adobe Europe, über die Neuausrichtung der Firma im Online Marketing Bereich.

Unsere Redakteurin Nicole Mank spricht mit Nick Morley über die neue Ausrichtung der Firma, Adobes aktuelle Digital Media Suite und über wertvolle Tipps zum Thema Online Marketing. Es sind zwar bereits ein paar Tage seit der dmexco 2012 in Köln vergangen, doch wir wollten euch dieses interessante Gespräch nicht länger vorenthalten.

Hier noch die deutsche Übersetzung des Interviews:

OM.de: Nick, würdest Du dich bitte kurz vostellen?
Nick Morley: Kein Problem. Also, hallo, ich bin Nick Morley, Head of Advertising and Social Solutions für Adobe in Europa. Ich bin im Wesentlichen für die zwei Bereiche AdLens, ehemals Efficient Frontier und Adobe Social zuständig. Adobe Social besteht aus Elementen des obsoleten SiteCatalyst, Brand Social Analytics und vereinigt diese Funktionen auf der Context Optional-Plattform, die wiederum Efficient Frontier damals zugekauft hatte.
OM.de: Ihr habt ja offenbar kürzlich das Portfolio eurer Digital Marketing Suite vervollständigt. Was genau ist da passiert?
NM: Das Ganze ist eher die Fortsetzung einer Reise, die Adobe vor drei, vier Jahren angetreten hat. Neben dem SiteCatalyst von Omniture, über den Adobe in den Bereich des digitalen Marketings gelangt ist, wurden noch viele weitere Unternehmen übernommen. Diese wurden jetzt unter dem Dach namens Digital Marketing Suite zusammengefasst und optimiert. Wir begleiten unsere Kunden durch sämtliche Prozesse, die ihr Content durchläuft. Über ein Content Management System werden Inhalte kreiert und auf die verschiedenen Devices verteilt. Anschließend werden Daten zur Analyse gesammelt, die wiederum Einfluss auf die Werbebemühungen haben. Wir glauben, dass jedes unserer Produkt in seinem Bereich das Beste ist, aber wir bringen sie auch zusammen. Synergien können so genutzt werden.
OM.de: Aha, in Bezug auf Konkurrenten einzelner Teilbereiche bleibt Adobe also schon deshalb recht gelassen, da die einzelnen Komponenten auch unabhängig voneinander funktionieren.
NM: Der ideale Kunde kauft natürlich die Komplettlösung mit allen Bestandteilen. Aber wir sehen auch, dass es in den einzelnen Bereichen mal mehr, mal weniger Konkurrenz gibt. Wenn ein Kunde beispielsweise den SyteKatalyst als eigenständige Analytics-Lösung kaufen möchte, kann das Produkt mit anderen Produkten anderer Anbieter zusammengeschlossen werden und interagieren. Aber stell dir vor, ein Kunde nutzt den SiteKatalyst, alle seine Daten werden über diese Lösung verwaltet. Über AdLens kann er sein Search-, Social und Display-Advertising, bald auch sein Mobile und Video-Advertising steuern, undzwar auf Basis all dieser SiteKatalyst-Daten. Dazu wäre es doch wunderbar, ein Content Management-System integriert zu haben, so dass alle Operationen auf einer Plattform stattfinden. Die Integration aller Teilbereiche in eine Suite hat also beträchtlichen Mehrwert.
OM.de: Kann man die Suite beziehungsweise einzelne Bestandteile testen, gibt es da Möglichkeiten?
NM: Nicht wirklich testen, es gibt keine speziellen Versionen dafür. Allerdings lassen wir uns von unseren Kunden in Gesprächen sehr genau erklären, was sie brauchen und erläutern ihnen sehr ausführlich, in wiefern unsere Produkte ihnen helfen können. Dazu gehören auch Vorführungen der Produkte und der Kunde kann die Tools unter Umständen auch selbst ausprobieren, allerdings passiert dies in abgeschlossenen Räumen, nicht öffentlich über eine Website. Darüber hinaus gibt es übrigens auch eine ganze Reihe von Demo-Videos, die im Netz allen zugänglich sind.
OM.de: Ich habe noch eine Frage an dich, Nick, die auf keinen Fall fehlen darf und die unsere Leser und Zuschauer besonders interessieren wird: Nenne uns doch bitte deine Top 3 Expertentipps für erfolgreiches Online Marketing.
NM: Ok, mal sehen, also Punkt 1 wäre sicherlich die Empfehlung, alles zu tracken. Versucht, so viele Daten wie möglich zu sammeln und auszuwerten. Ich weiß, Big Data kann einen schnell überfordern, also sammelt und verwahrt sie möglichst an einem einzigen und zentralen Platz.
Zweitens sollte man die verschiedenen Marketing-Bereiche nicht unabhängig voneinander betrachten, sondern als konsistenten Auftritt einer Marke sehen. Der Konsument wird sich nicht sonderlich dafür interessieren, auch welchem Kanal er mit einer Marke in Kontakt kommt, sondern er wird einfach die Marke sehen. Online und Offline, aber auch die verschiedenen Kanäle sollten nicht gesondert betrachtet werden. Sinnvoll sind Marketing-Teams die übergreifend zusammenarbeiten.
Und drittens, nun ja, eigentlich waren das ja schon sechs oder sieben …
OM.de: Vielen Dank, das war schon sehr hilfreich, vielleicht habe ich einen letzten Rat: Man sollte nicht nach Deutschland kommen, um das gute Wetter zu genießen.
NM: Ach weißt du, es ist eigentlich immer schön, in Deutschland mit britischem Wetter interviewt zu werden!

Über Marc Stahlmann

Marc Stahlmann

Marc Stahlmann ist Geschäftsführer von OnlineMarketing.de, dem größten Digitalportal zum Thema Online Marketing. Als studierter Betriebswirt, Startup-Fan und Online Marketer ist er vertraut mit dem aktuellen Marktgeschehen. Zudem ist er Mitgründer und Organisator vom Online-Karrieretag, der größten Karriereveranstaltung für die Digitalbranche.

Ein Gedanke zu „Experteninterview: Nick Morley, Adobe Europe

  1. spray Tan colours

    Remember to never spray the face first, especially if they don’t
    know what to expect and have never had a spray tan before Point out to them that it will feel quite cold
    and that they shouldn’t allow their body to crease too much during the process.
    Sunless tanning, besides being popular as a
    way of achieving great tans without stepping out into the sun, has also emerged as one
    of the most effective means of covering up acne marks.
    I did not have enough time to tan in a tanning bed since I did not think about this until the
    last minute. it is only right to keep it away from additional criticism and negative attention it
    already has. Self-confidence can either do one of two things with fake
    tan; rise because it looks great and you feel great because of it or your self-confidence can go down the drain because
    it looks horrible and you and everyone else knows it. However, there is no reason you
    can’t successfully apply a great looking self-tan at
    home. If you’re worried about looking too tanned in the face,
    remember that you can always use your usual foundation and apply more bronzer to give yourself more of a golden glow and to make things look more natural.
    Allow the oil to soak into the body for at least 20 minutes
    and then wash it and the unsightly blotches away.
    If you wash it off too soon you may end up washing some
    of the tan off. Besides, the cheap electronic components can offer the platform for the company long research and
    innovation.

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