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Internetnutzung: Generation 70+ & Frauen holen auf

Die Internetnutzung der über 70-Jährigen und auch der Frauenanteil haben sich erhöht. Bei den Stadtstaaten ist Hamburg klarer Sieger.

(N)ONLINE Atlas 2012

(N)ONLINE Atlas 2012

Das Internet wird immer häufiger in den Alltag integriert und nicht mehr nur zur Suche eines Arztes in der näheren Umgebung oder zum Shoppen genutzt. Das belegt auch der aktuelle (N)ONLINER Atlas 2012, der die Internetnutzung in ganz Deutschland misst und auswertet. Wie Internetworld berichtete, stieg die Nutzung des Internets im Vergleich zu 2011 jedoch nur leicht um 0,9 Prozent. Überraschend gute Zahlen und starke Anstiege hat demnach die Altersgruppe der über 70-jährigen Menschen in Deutschland zu verzeichnen. Auch der Online-Anteil der Frauen stieg stark an, ebenso der von Hamburg im Ländervergleich.

Internetnutzung nach Alter

Die Internetnutzung der Generation 70 plus konnte um satte 3,6 Prozentpunkte zulegen. Dagegen hat die Internetnutzung der 14-19-Jährigen nur einen Zuwachs von 0,1 Prozent.

Internetnutzung nach Geschlecht

Es wurde in der Vergangenheit schon mehrfach darüber spekuliert und diskutiert, ob sich mehr Frauen oder mehr Männer im Internet bewegen. Die Tendenz ging bis dato immer in die Richtung der männlichen Nutzer. Die Umfrage ergab, dass Frauen im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich zugelegt haben.

Internetnutzung und Onliner-Anteile nach Bundesland

Da sich in Köln, Aachen oder Düsseldorf immer mehr Internetagenturen, Suchmaschinenoptimierer oder auch Unternehmen aus der Werbebranche befinden, ist es nicht verwunderlich, dass NRW fast immer auf Rang eins liegt. Das mag vielleicht aber auch daran liegen, dass von den insgesamt 80 Großstädten in Deutschland, allein 29 in NRW sind. Neuer Spitzenreiter ist das seit einiger Zeit boomende Hamburg.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich einiges getan hat im Vergleich zum vergangenen Jahr. Dank Facebook, Google+ und anderen sozialen Netzwerken ist davon auszugehen, dass die Internetnutzung auch in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Ob sich Frauen und die älteren Generationen jedoch gegen ihre „Konkurrenz“ langfristig durchsetzen, bleibt vorerst abzuwarten.

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