Social Media Marketing

Instagram-Bilder in Indy-500-Kampagne

Ohne Zustimmung der User können jetzt Instagram-Bilder für eine Marketingkampagne verwendet werden.

Instagram-Logo

Jetzt geht’s los: User, die Instagram nutzen, könnten bald beim Betrachten von Marketingkampagnen über ihre eigenen Fotos stolpern. Das Social-Media-Management-Unternehmen Venueseen hat seine API für eine Marketingkampagne zum Indy 500 geöffnet. Das berichtet AdAge.

Und da bedeutet: Ohne die Zustimmung der User können Brands Instagram-Fotos über viele Marketingkanäle nutzen.

Venueseen-CEO Brain Zuercher erklärt: „Die C-Suite (also in etwa: die Vorstandsmitglieder von Unternehmen, d. Red.) kümmert sich nicht um Likes und Kommentare. Sie wollen sehen, wie Social Content in Erlöse umgewandelt wird. Brands können jetzt tolle Instagram-Fotos nutzen und sie auf ihren Websites oder in anderen Kampagnenkanälen nutzen.“

Für die erwähnte Kampagne plant der Indianapolis Motor Speedway, Geotags zu nutzen und Instagram-Fotos mit dem Hashtag #Indy500orBust auf einer interaktiven Karte zu platzieren. Fans, die Fotos auf Instagram posten, können zudem die Teilnahme an einem VIP-Rennen gewinnen. Wie Jarrod Krisiloff, Marketing Director beim Indy 500, erklärte, würden die hochgeladenen Fotos ausschließlich auf der Microsite Indy500orBust.com erscheinen. „Wir nutzen die Bilder nicht kommerziell, wir zeigen sie nur“, so Krisiloff.

Instagram: Brands haben freien Zugang

Aktuell hat Indy 500 erweiterten Zugang zur API von Venueseen, grundsätzlich haben aber alle interessierten Brands seit Mittwoch Zugang – übrigens auch zu mit Geotags versehenen Foursquare-Fotos.

Natürlich ist mit diesem Schritt Brands Tür und Tor geöffnet worden, um auf legalem Wege Instagram-Bilder zu nutzen, ohne dass die betreffenden User das überhaupt erfahren. Erst im vergangenen Monat hatte Instagram seine AGB geändert. Nachdem User ihren Unmut darüber geäußert hatten, dass ihre Fotos möglicherweise verkauft und für Werbung benutzt würden, hatte Instagram innerhalb von 24 Stunden wieder die alten AGB eingeführt.

Viel mehr Schutz bieten aber auch diese nicht. Brands, die die Fotos nutzen wollen, sollten aber zumindest den Anstand besitzen, die betreffenden User zu kontaktieren. Fühlt sich der Nutzer hintergangen oder gar bestohlen, ist schließlich auch der betreffenden Brand nicht geholfen.

 

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