Social Media Marketing

Auch dank Influencern: WWE knackt 1 Milliarde Follower in Social Media

WWE ist eine riesige Sport- und Entertainment-Marke. Nun wurden 1 Milliarde Social Media Follower geknackt. Der Erfolg verdankt sich auch Influencer Marketing.

© WWE

Wrestling erfreut sich schon sehr lange großer Beliebtheit, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Dennoch mag die immense Anziehungskraft der Marke WWE in Social Media einige verwundern. Die Summe von einer Milliarde Followern, ein 13-prozentiges Wachstum im Vorjahresvergleich, geht auf gezielte Kampagnen zurück, die immer wieder verschiedene Medienpersönlichkeiten miteinbeziehen.

WWE setzt einen Meilenstein

Mit der Bekanntgabe, dass WWE nun über eine Milliarde Follower auf Instagram, Twitter, Facebook und Co. verzeichnet, untermauert die Marke erneut ihre Fertigkeiten in Sachen Social Media Marketing. Die Website gibt an, dass gegenüber 2018 sogar 13 Prozent mehr Follower dazugekommen sind; das sind 113,9 Millionen. Dabei bedient WWE zahlreiche soziale Medien, darunter: Facebook, Instagram, Twitter, YouTube, Snapchat, Foursquare, Periscope, Pinterest, Qzone, Toutiao, Tumblr, V+, WeChat, Weibo und YouKu.

Die wichtigste Plattform fürs Fan Engagement ist vorerst weiterhin Facebook. 501 Millionen Follower sind dort versammelt, elf Millionen mehr als im Vorjahr. John Cena, Ronda Rousey und Co. werden im Sozialen Netzwerk von ihren Fans verehrt und verfolgt. Nur der Account des FIFA World Cup hat dort im Bereich Sport mehr Follower. Auf YouTube hingegen ist der WWE Channel der größte Sportkanal. dafür sorgen 46 Millionen Follower. Auf der Videoplattform funktionieren Top 10 Clips sehr gut, die Top 10 Anträge im Ring haben sogar 89 Millionen Aufrufe generiert.

Bei Twitter hat WWE nun insgesamt 221 Millionen Follower und sogar 22 Millionen neue darunter.

Aber gerade bei Instagram konnte WWE besonders zulegen. 62 Millionen neue Follower haben die Zahl dort nun auf 226 Millionen erhöht. Dort erfreuen sich mitunter auch Memes großer Beliebtheit, die für Engagement bei den Fans sorgen.

Wer sich ob der kleineren Zahlen bei einzelnen Kanälen wundert, dem sei gesagt, dass die Marke all ihre Athleten und Athletinnen in die Berechnung miteinbezieht, die zur WWE gehören. Um sich bei den vielen, vielen Fans zu bedanken haben einige Stars der WWE-Szene sich per Video bei diesen gemeldet.

Influencer als Awareness-Treiber für das WWE-Universum

Stefan Kastenmüller, Senior Vice President & General Manager Europe für WWE, erklärte letztes Jahr bei der INREACH, dass WWE verstärkt auf Influencer Marketing setzt, damit die Marke in verschiedenen Märkten, beispielsweise auch in Deutschland, weiter gestärkt wird. Die Stars wie Ronda Rousey, die 12,3 Millionen Fans allein auf Instagram verzeichnet, werden als Marken in Social Media aufgebaut. Da sie sich auf den verschiedenen Kanälen selbst darstellen und vermarkten, wirken viele Postings authentisch – und das begeistert die Fans. Noch entzückter sind diese aber mitunter dann, wenn ihre Favoriten auf andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens treffen. Das kann der Cast einer populären Serie sein, wie von Glow, oder der Auftritt von Talkmaster Jimmy Fallon oder Fußballstar Wayne Rooney. Deren Präsenz sorgt dafür, dass die Marke WWE in den Medien umfassend abgebildet wird.

Wenn nun beispielsweise Jinder Mahal und Bayley auf die Spieler Paulo Dybala und Douglas Costa von Juventus Turin treffen, einem Verein, der selbst weltweit zahlreiche Millionen Fans hat, dann sorgt das in Italien und bei den digital vernetzten Fans für Aufsehen.

Ob man nun Wrestling und WWE mag oder nicht: von der Social Media-Strategie der erfolgreichen Marke können sich andere Brands sicher noch etwas abgucken. Denn auch wenn Follower nicht alles sind; eine Milliarde spricht dennoch deutlich für sich.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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