Marketing Strategie

Infizierte Downloads: Internet Explorer bietet den besten Schutz

Microsofts Browser setzt sich im Test gegen Chrome, Safari, Firefox und Opera durch.

Bild: patrimonio designs / photoXpress

Der Browser stellt die erste Verteidigungslinie gegen Schadcode aus dem Netz dar und kann deshalb nicht sicher genug sein.

Laut einer jüngst erschienenen Studie der NSS Labs bietet der Internet Explorer 10 unter den 5 beliebtesten Browsern den besten Schutz vor “Socially Engineered Malware”. Diese täuscht den Benutzer und verleitet ihn dazu, das Schadprogramm herunterzuladen bzw. zu installieren – meist im Glauben, es handle sich um vorteilhafte Software wie ein Browser-Plugin, Screen-Saver oder Virenschutzprogramm.

Für die Untersuchung wurden die jeweils aktuellsten Versionen von Internet Explorer, Chrome, Firefox, Safari und Opera gegen 754 infizierte URLs getestet. In 28 Tagen musste jeder Browser mehr als 18.000 Malware-Tests durchführen. Die Browser liefen auf identischen Virtual Machines mit dem Betriebssystem Windows 8.

Das Ergebnis: Microsofts Internet Explorer blockierte 99,96% aller infizierter Downloads, Chrome folgt mit 83,16% und verbessert sich damit seit der letzten Untersuchung im Vorjahr. Weit dahinter liegen Firefox und Safari mit jeweils etwa 10%, d.h. 9 von 10 Attacken erreichen den nächsten Sicherheitsring, etwa einen Virenscanner.

mwblock

Die 3 Schemata zur Erkennung von böswilliger Software werden hier farblich unterschieden. Laut dem Bericht sind die von Microsoft eingesetzte Application Reputation und die in Chrome enthaltene Download Protection in ihrer Natur fehleranfällig und begrenzt. Ausgeklügelte Malware kann diese Systeme leicht umgehen.

Social Engineering ist nur eine von vielen Quellen von Malware, dafür aber in Bereichen wie Account- und Passwortdiebstahl, der Installation von Botnetzen und finanziellem Betrug die häufigste.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.