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How-To: Der Aufbau eines qualitativen Online-Artikels

Die Online-Redaktion ist gar nicht so öde wie viele denken. Werden grundsätzliche Dinge beachtet, so schreibt es sich online viel einfacher.

So macht die Redaktion auch online Spaß

Auch in der Online-Redaktion finden sich noch die allgegenwärigen „Offline-goes-Online“-Probleme. Oft wird noch außer Betracht gelassen, dass der User zum Lesen angetrieben werden muss, während der langsame Spannungsbogen, wie er im Print gehandhabt wird den Leser in den meisten Fällen vertreibt.

In ein paar Schritten soll hier einmal anschaulich gemacht werden, welche Dinge für erfolgreiches Schreiben in der Online-Redaktion beachtet werden sollten.

  • Die umgedrehte Pyramide

Begonnen wird mit einer knackigen Übersicht. Lassen Sie Ihren Leser ruhig wissen, was ihn in diesem Text erwartet. Ihre Übersicht sollte es in sich haben, gleich interessante Informationen liefern und zum Weiterlesen animieren. Knackig, das bedeutet höchstens 3/4 Zeilen, wenn nötig.

  • Fakten, Fakten, Fakten 

Hier gehört kein langweiliger Block-Text hin. Liefern Sie Fakten und keinen SEO-BlaBla-Text, das will weder der Nutzer und schon gar nicht Google sehen. Beiden Parteien ist es lieber, Ihr Text fällt etwas kürzer aus, wenn er dafür einen wirklich guten Artikel darstellt der sie bereichert. Nutzen Sie Subheadlines, Fettmarkierungen und Absätze, denn niemand hat Lust Ihr Buchstabenchaos zu dechiffrieren. Wichtig: Nebensächlichkeiten sind Nebensächlichkeiten. Stellen Sie sich gerne öfter mal die Frage, ob das was Sie gerade aufwändig zu umschreiben versuchen, Ihren Leser wirklich interessiert, oder ob Sie nicht Gefahr laufen, doch etwas am Thema vorbei zu schreiben.

  • Ihr Statement 

Klar ist es eine Frage der Redaktionspolitik, ob der Redakteur seine eigene Meinung zum Besten gibt. Dennoch kreieren Sie mit Ihrem Artikel vor allem dadurch einen Mehrwert, dass Sie dem Thema eine neue Sichtweise, einen anderen Denkansatz verleihen. Da das Internet und Google voll von vielen ähnlichen Texten ist schadet es nicht, sich mit dem „Statement“ ein Differenzierungsmerkmal zu schaffen.

Falls Sie es noch nicht wussten: Der klassische mit Keywords übersäte SEO-Text ist out und bevor Sie zu ausgeflippten Tools greifen, lassen Sie sich gesagt sein, SEO an Ihrem Text ist weitaus simpler als Ihnen oft erzählt wird. Allein für die Erscheinung Ihres Artikels in den Suchergebnissen sollten Sie sich um den Meta Title, Description etc. kümmern und ganz sollte man auch nicht auf die richtigen Keywords verzichten.

  1. Im Title gehört das Keyword weit nach vorn
  2. Schreiben Sie einen hilfreichen, beschreibenden Satz in die Description, dafür ist sie schließlich da. Gut sind auch Fragen, die den Leser aufmerksam machen.
  3. Keyword-Dichte: Quatsch. Kein Text kann einen Artikel mit Mehrwert darstellen, wenn er vorsätzlich mit Keywords gestopft wird. Solange die, für Ihren Artikel wichtigen Schlüsselworte auftauchen- und in einem guten Artikel wird das wohl passieren- müssen Sie sich keine Gedanken um künstliche Keyword-Dekorationen machen. Nachdem Sie einen schönen Artikel redaktionell geformt haben, können Sie hinterher schauen, ob eine kleine Verschönerung mit Keywords nötig ist.

Danke an die hilfreiche Quelle: Primweb

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