Social Media Marketing

Hat StudiVZ noch eine Zukunft?

StudiVZ kämpft seit Jahren um die nackte Existenz. Jetzt will sich die Online Community neu aufstellen und fit für die Zukunft machen.

Logo: StudiVZ

Im Rahmen umfangreicher Umstrukturierungen der VZ-Netzwerke hat Holtzbrinck Digital die devbliss GmbH gegründet. Die 100-prozentige Tochterfirma des Internet-Investors und Internet-Beteiligungsholdings der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck soll zukünftig das gesamte Technik-Team von StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ aufnehmen. Ziel ist es, die stark angeschlagenen VZ-Netzwerke in eine erfolgreichere Zukunft zu führen.

Das Team, das nach Angaben von Holtzbrinck Digital bereits mit nationalen wie internationalen Projekten betraut ist, hat bereits mit Wirkung zum 1. Mai 2012 damit begonnen, die technische Umsetzung einer kompletten Neupositionierung der sozialen Netzwerke auf den Weg zu bringen.

“Mit diesem Schritt schaffen wir die Möglichkeit, langjährig erworbenes Technologie- und Social Media-Know How der VZ-Netzwerke zu sichern bzw. zu erweitern und eröffnen uns neue wichtige Spielräume”, zitiert Internetworld.de Markus Schunk, Geschäftsführer von Holtzbrinck Digital, zu den Projektperspektiven.

Die Holtzbrinck-Gruppe hatte StudiVZ 2007 für angebliche 85 Millionen Euro gekaut, SchülerVZ und MeinVZ folgten rasch. Seit 2010 sind die Zahlen jedoch stark rückläufig, was nicht zuletzt auch an der starken Konkurrenz auf dem Gebiet der sozialen Netzwerke liegt.  Aktuelle Zahlen von Meedia zeugen einmal mehr vom rasanten Niedergang des einstigen Giganten der Branche: so konnte die Plattform im April 2011 noch 226,91 Millionen Visits verbuchen, ein Jahr später steht mit 47,06 Millionen Visits unterm Strich ein Einbruch von knapp 80% zu Buche.

Schließlich rollen bei derartigen Operationen zumeist auch einige Köpfe – so leider auch hier: in Zuge der VZ-Umstrukturierungen verloren 25 der 70 Berliner Mitarbeiter ihren Job.

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