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Das Gute ist zurück – Google präsentiert Suchtrends 2018

Bei Googles Suchtrends für 2018 ist das Gute im Aufwind. Meistgesucht bleiben aber Events wie die WM oder die Namen verstorbener Berühmtheiten wie Avicii.

Das Gute war 2018 ein großer Teil der Googlesuche, Screenshot YouTube, © Google

Pünktlich zum Jahresausklang präsentiert Google wieder die Trends des Jahres für die Suche. Die sind durchaus aussagekräftig, wenn im vergangenen Jahr bereits drei Billionen Suchanfragen bedient wurden. Das Wort „good“ wurde so oft in Suchen integriert wie nie zuvor. Die weiteren Trends werden von Sportereignissen, verstorbenen Persönlichkeiten, einer royalen Hochzeit und einzigartigen Entwicklungen dominiert.

Das Gute wird gesucht

Googles Data Editor Simon Rogers klärt im Blogpost Googles zum Jahr in der Suche 2018 darüber auf, dass noch nie so viel nach „guten“ Dingen gesucht wurde wie in diesem Jahr.

Die Kurve der Suchen mit dem Keyword „good“ zeigt nach oben, © Google

Die Nutzer stellten nach Googles Video Suchanfragen, um zu erfahren, wie man ein guter Küsser wird, ein guter Zuhörer oder ein guter Bürger. Außerdem suchten die Menschen nach „guten Dingen in der Welt“, danach, was einen guten Freund ausmacht oder schlichtweg nach den guten Dingen im Leben.

Dabei spielen How to-Fragen eine besondere Rolle. In den USA war anlässlich der Midterm-Wahlen 2018 die Frage „how to register to vote” die meisteingegebene dieser Rubrik.

Was die Welt bewegte, nach Suchanfragen

Global betrachtet war 2018 die Fußballweltmeisterschaft in Russland das große Thema bei Google. Die WM führt in den Suchen insgesamt und im Bereich News. Während die Nachrichten sich auch um die Ergebnisse genannter Midterm-Wahlen oder die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle drehen, sind die meistgesuchten Begriffe auf Persönlichkeiten fokussiert, die 2018 verstorben sind: Avicii, Mac Miller, Stan Lee. Immerhin schaffte es der Film Black Panther auch in die Top Fünf.

Meistgesucht bei Google 2018 weltweit, © Google

Bei den Persönlichkeiten setzte sich Meghan Markle dank ihrer Vermählung an die Spitze. Sylvester Stallone taucht vermutlich aufgrund einer Falschmeldung zu seinem vermeintlichen Tod im Februar auf. Khloe Kardashian, die ebenfalls in der Liste auftaucht, ist in einer On-Off-Beziehung mit Cleveland Cavaliers-Star Tristan Thompson, der die Charts bei den Sportlern vor Chiles Fußballstar Alexis Sánchez toppt, der mit einem Wechsel im Januar für Aufsehen sorgte. Beim Thema Musik ist Demi Lovato angesagt; doch auch Daniel Küblböck schafft es in die internationalen Charts.

Die Suchtrends für Deutschland: Von Daniel Küblböck bis zum Hambacher Forst

Daniel Küblböck, einst bekannt geworden durch DSDS oder Das Dschungelcamp bei RTL, gilt seit September 2018 als vermisst. Vermutlich ging er bei einer AIDA-Reise über Bord. Dieser rätselhafte Fall sorgt dafür, dass er bei den allgemeinen Suchbegriffen des Jahres für Deutschland auf Platz zwei liegt, hinter „WM”. Bei Persönlichkeiten liegt er sogar auf Platz eins, vor Meghan Markle, Jan Ullrich oder Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, der mit seinen unüberlegten Äußerungen eine Regierungskrise ausgelöst hatte.

Die Persönlichkeiten bei den Suchtrends 2018 zeigen einen bunten Mix, © Google

Während der Tod von Jens Büchner oder Avicci, Stephen Hawking oder Stan Lee auch die Nutzer in Deutschland zum Googlen bewogen hat, gewannen deutsche Serien wie Babylon Berlin oder Bad Banks bei Google die Oberhand gegenüber Altered Carbon oder Haus des Geldes.

Die WM hatte auch die Google-Nutzer in Deutschland fest im Griff. Bei Wo-Fragen gab es unter anderem „Wo läuft heute Fußball?” oder „Wo spielt Neymar?”, bei den Wie-Fragen liegt „Wie oft war Frankreich Weltmeister?” vor „Wie muss Deutschland spielen, um weiter zu kommen?”. Die Schlagzeilen dominierten dann aber noch einige andere politische Themen. In der Top Fünf findet sich der Hambacher Forst ebenso wie Chemnitz oder Euro und Lira; alle Phrasen verweisen auf politische Entwicklungen im In- und Ausland, die das Land bewegten. Ereignisse wie die Mondfinsternis oder die royale Hochzeit im Vereinigten Königreich haben auf die Google-Nutzer aber genauso viel Reiz ausgeübt.

Was in Deutschland am meisten gesucht wurde, von Daniel Küblböck bis zur britischen Hochzeit, © Google

Sehr viele dieser Suchen spiegeln auch traurige Anlässe wider. Dennoch finden wir überall das Gute bei den Suchen, sei es bei einer Hochzeit, der die Welt zusieht, im Vermächtnis von Comic-Legende Stan Lee oder der multinationalen Feier des Sports, der WM.

Schaut euch die Suchtrends doch einmal selbst an. Wahrscheinlich habt ihr einige der populären Suchbegriffe auch selbst eingegeben – oder ihr tut es jetzt.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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