Marketing Strategie

Googles Shoppable Image Ads machen Bildcontent zum Schaufenster

Google führt Shoppable Image Ads ein, mit denen bei Publishern geworben werden kann. Künftig soll auch die Bildersuche für die Image Ads geöffnet werden.

© lalo Hernandez - Unsplash

Die Relevanz von Bildcontent bei der Produktsuche ist nicht von der Hand zu weisen. Wer noch kein ganz klares Bild vor Augen hat, kann durch die richtigen Inhalte inspiriert werden. Nicht zuletzt deshalb ist Instagram mit seinen Shopping Features so erfolgreich. Jetzt baut auch Google auf Shoppable Image Ads, die zunächst bei Partnerpublishern, später auch in der Bildersuche genutzt werden können.

Shoppable Image Ads für eine nahtlose Shopping-Erfahrung

Die meisten Shopper suchen Produkte auch nach den Bildern aus. Selbst wenn diese Produkte in einem Geschäft gekauft werden, ist dem die Inspiration über eine Bildersuche im Netz häufig vorgelagert. Nach Googles Angaben hat ein Drittel der Feiertagsshopper angegeben, vor dem Kauf im Laden online nach Bildern zu Produkten recherchiert zu haben.

Ein Lifestyle, den zum Beispiel Modemarken besonders vermitteln wollen, lässt sich nunmal am besten über die visuellen Darstellungen transportieren. Die Idee, Bilder – mitunter inzwischen auch Bewegtbild – wie ein Schaufenster zu behandeln, ist dabei schon länger im digitalen Marketing angekommen. So setzt Google nun ebenfalls auf sogenannte Shoppable Image Ads. Diese ermöglichen den Werbetreibenden ihre Produkte mit ausgewählten Bildern auf Seiten von Publishern, die Partner von Google sind, zu verknüpfen. Die Shopper können auf diese Weise eine nahtlose Erfahrung vom Betrachten der Bilder bis zum Kauf erleben. Wenn ein User auf einem Partnerblog unterwegs ist, im Beispiel This Time Tomorrow, kann er nach dem Klick auf das Tag „Shop This Style“ Produkte sehen, die dem auf dem Bild dargestellten Stil entsprechen.

Diese Werbelösung soll in Zukunft ebenso auf die Bildersuche bei Google ausgeweitet werden. Immerhin suchen zig User dort im Besonderen nach Inspiration. Bis dahin wird die Option für Advertiser bei weiteren Publishern möglich gemacht.

Diese neue Werbeform zeigt wieder einmal, dass Bild- und Bewegtbildcontent als direkter Zugang zu den zur visuellen Darstellung passenden Angeboten an Bedeutung gewinnt. Vielleicht erwarten uns diese schon bald bei Google Bilder. Während User dem mit gemischten Gefühlen gegenüberstehen könnten, dürften Werbetreibende sich über diese Form der Platzierung von Ads freuen.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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