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Google Tag Manager: Was man wissen sollte

Der Google Tag Manager hilft bei der täglichen Online-Marketing-Arbeit. Aber sind dir auch alle wichtigen Informationen über das Programm bekannt?

(c) online-behavior.com

Der “Google Tag Manager” (GTM) wurde vor gut einem Jahr eingeführt. Doch insbesondere die jüngsten Updates haben die Software zu einer wertvollen Ergänzung in der täglichen Arbeit eines Online Marketer gemacht. Die wahre Stärke des Tag Managers zeigt sich darin, dass er zielgerichtete Daten an die definierte Zielgruppe aussteuert, ohne dass dafür extra ein JavaScript programmiert werden muss. Solang sich ein GTM-Container-Tag auf der Seite befindet, kann alles über das “GTM Web Interface” verwaltet werden.

Die fünf wichtigsten Fakten über den Google Tag Manager

  1. GTM ist so konzipiert, dass ein schnelles und einfaches Aufsetzen des Trackings für Webseiten ermöglicht wird, auch bei geringen Kenntnissen.
  2. GTM hat ein Web Interface, das Änderungen am Tracking Code dynamisch an alle Webseiten oder mobilen Applikationen transportiert.
  3. GTM ist in Google Analytics (Universal Analytics), Google Adwords, Doubleclick Floodlight, MediaPlex, AdRoll, Marin, AdAdvisor, Bizo Insight, ComScore, Media6Degrees, ClickTale und andere Tracking Pixel oder HTML/JavaScripts integrierbar.
  4. GTM ist kein “Allheilmittel”, denn fundiertes Tracking erfordert immer noch einen Fachmann, der auch im Nachgang dafür sorgt, dass alles reibungslos läuft. Darüber hinaus müssen die Daten vollständig sein, um sicherzustellen, dass die Daten ins GTM (insbesondere mit mobilen App-Tracking) gezogen werden.
  5. GTM ist insbesondere im Hinblick auf Stichwörter (ein Tag für jede digitale Messtechnik), Regeln (diese bestimmen, wenn Tags ausgelöst werden) und Makros (ermöglicht eine komplexere Herangehensweise, die im GTM einfach ausgelegt wird) gestaltet.

Im Hinblick auf die Wettbewerbsposition von Google ist GTM sehr strategisch. Es wird dazu beitragen, dass die Qualität der Daten für Google-Kunden gewährleistet wird sowie Zeit und Kosten erspart. Auch für große Unternehmen wird GTM unter dem Google-Analytics-Premium-Service-Level-Agreement (SLA) abgedeckt werden.

Ein Gedanke zu „Google Tag Manager: Was man wissen sollte

  1. Michael Marheine

    Das sind alles Möglichkeiten, um sehr zielgerichtet seine Zielgruppe anvisieren zu können. Natürlich sind diese Punkte relevant und werden zukünftig eine sehr hohe Bedeutung haben.

    Da sich die Technik und die Möglichkeiten zur Verwendung des Internets in Bezug auf das Business gerade explosionsartig entwickeln und aufzeigen, sehe ich gerade aber im Bereich meiner Klienten eine aufkommende Angst, die zur Schockstarre führt.

    Gerade kleine und mittlere Unternehmen gehen gerade an die Entscheidung heran, sich evtl. auf Social Media zu engagieren. Manche lernen gerade erst, dass man seine statische Seite in eine regelmässig gepflegte switchen sollte. Die sind alle noch längst nicht im Stadium einer Entscheidung für oder wider Pinterest, Email-Marketing, Mobile Marketing, Affiliate Marketing, Video-Marketing … für uns Fachleute mag das alles toll und interessant sein, jedoch ist der Markt in der nötigen Breite noch gar nicht dazu bereit, sich wirklich Gedanken zu machen … Tracking, die richtige getaggte Zielgruppen-Ansprache … das sind alles Dinge, die noch in ferner Zukunft lieben – für die Unternehmen.

    Diese sind – wenn überhaupt – gerade mal dazu bereit E-Mail-Marketing aufzusetzen, einem sehr wichtigen Bereich im Online-Business. Die Budgets für diese ganzen Massnahmen sind noch längst nicht eingeplant bei 99% der potenziellen Kunden.

    Ich finde die Möglichkeiten toll und sehe wie viele Experten den Sinn und die Trends … die Kunden haben noch ganz andere Probleme, denn die Schnelligkeit der Entwicklung koppelt gerade die meisten Kunden ab … aus budgetären Gründen und eben, weil “die Konkurrenz das ja auch noch nicht macht”.

    Michael Marheine

    Autor Michael Marheine bloggt auf diversen eigenen Plattformen zu den Themen Social Media und Online-Marketing sowie E-Mail-, Video-, Affiliate- und Mobile Marketing etc., durchlebte alle Stufen vom Angestellten. Startup, Selbständigen, erfolgreichen Unternehmer bis hin zum Unabhängigen (Unternehmer) – http://www.social-media-online-marketing.com

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