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Google Stadia kommt im November: Updates zu Spielen und Angebot

Beim Event StadiaConnect hat Google für seine neue Cloud Gaming-Lösung Neugikeiten vorgestellt. Stadia kommt im November und bietet ein starkes Angebot.

© Google

Die Vision von Google Stadia ist zeitgemäß und vielversprechend. Gamer können am PC oder an mobilen Geräten Cloud-basiert zocken, brauchen dafür keine Konsole, sondern nur den Stream. Nun hat Google angekündigt: im November startet der Service mit Spielen wie Wolfenstein: Youngblood, DOOM Eternal oder Fußball Manager 2020. Wer noch 2019 bei Stadia spielen möchte, muss aber auf das kostenpflichtige Founder’s Edition-Paket zurückgreifen.

Cloud Gaming ab Herbst 2019

Im März kündigte Google auf der Game Developers Conference (GDC) seine Lösung Stadia an und verblüffte damit nicht nur die Gamer-Gemeinde. Denn die Cloud Gaming-Option könnte den Spielemarkt umfassend ändern. Das Ziel: keine physischen Spiele mehr, keine Updates oder Downloads, die aufhalten.

Der Streamingdienst für Spiele hat nun auch einen Starttermin. Ab dem November 2019 wird er zunächst in 14 Ländern, darunter auch Deutschland, verfügbar sein.

Dabei sind die Voraussetzungen zum Spielen variabel. Gezockt werden kann bei einer Auflösung von 4K bis 720p, je nach Netzwerk, oder mit Verbindungen von 35 Mbp/s und mehr bis zum empfohlenen Minimum von 10 Mbp/s.

Ein paar technische Daten zu Stadia, © Google

Doch bevor gespielt wird, dürfte die potentiellen Nutzer interessieren, welche Spiele überhaupt zur Verfügung stehen. Hierzu gab Google bereits eine Auswahl bekannt. Dazu gehören: DRAGON BALL XENOVERSE 2, DOOM Eternal, Wolfenstein: Youngblood, Destiny 2, GRID, Baldur’s Gate 3, Metro Exodus, Thumper, FINAL FANTASY XV, Rage 2, Tomb Raider Trilogy, SAMURAI SHODOWN, Football Manager 2020, Get Packed, The Elder Scrolls Online, Gylt, The Crew 2, The Division 2, Ghost Recon Breakpoint, Just Dance, Trials Rising, NBA 2K, Borderlands 3, Farming Simulator 19, Mortal Kombat 11, Darksiders Gen und auch Assassin’s Creed Odyssey. Am Beispiel dieses Ubisoft Games präsentierte Google im März, wie einfach es für User werden soll, direkt von einem Trailer bei YouTube ins Spiel einzusteigen. 

Wie Gamer bei Stadia einsteigen können

Google erklärt, dass das Spielen mit jedem unterstützten Gerät, auch über leistungsfähige Smartphones oder das TV-Gerät, möglich ist.

Dennoch wird dazu geraten, den passenden Stadia Controller zu erwerben. Um bei Google Stadia noch 2019 einzusteigen, müssen User auf die limitierte Founder’s Edition setzen. Diese können sie nun vorbestellen, für 129 Euro. Sie beinhaltet einen Zugangscode für drei Monate Stadia Pro und einen Buddy Pass, mit dem du einem Freund drei Monate Stadia Pro schenken kannst. Außerdem ist der exklusive Controller in Night Blue dabei und Google Chromecast Ultra sowie die Option, dir als Founder deinen Stadia-Namen zu sichern. Zudem gibt es für die Early Adopter ein Founder’s Badge. Mit Chromecast kann Stadia auch ganz einfach auf dem Fernseher gespielt werden.

Stadia ermöglicht Cloud Gaming auf allen Geräten, © Google

Teil der Edition wird dann Stadia Pro sein, das 9,99 Euro monatlich kosten soll und verschiedene Features ermöglicht.

Ab nächstem Jahr soll ebenfalls Stadia Base verfügbar sein. Diese Version ist kostenlos, ermöglicht aber nur eine Auflösung bis 1080p, Stereo Sound und beinhaltet keine exklusiven Angebote und keine zusätzlichen kostenfreien Games wie Destiny 2: The Collection.

Alles in allem erscheint dieses Streaming-Angebot für viele Gamer schon sehr verlockend. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass ein nahtloses Zocken über verschiedenste, auch mobile, Geräte möglich wird. Und das Ganze simpel und Cloud-basiert. Die Popularität von Streamingdiensten für Musik und Serien oder Filme könnte ein Fingerzeig für Google sein, dass Stadia langfristig zum Erfolg wird. Die Voraussetzungen sind geschaffen und Sony sowie Microsoft müssen mit der PlayStation und Xbox mehr Konkurrenz fürchten. Allerdings wird Stadia ihnen nicht den Rang ablaufen, solange die populärsten Spiele überhaupt noch nicht im Repertoire zu finden sind. Darunter Fortnite, FIFA oder Playerunknown’s Battlegrounds. Nichtsdestotrotz ist Stadia ein bemerkenswertes Projekt, das Google noch eine weitere große Einnahmequelle verschaffen dürfte.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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