Content Marketing

Google schafft den Feedburner endgültig ab

Von vielen Bloggern bereits befürchtet, nun offiziell bestätigt: Google stellt den im Jahr 2007 gekauften Dienst „Feedburner“ endgültig ein.

Google Feedburner

Google Feedburner

Der Feedburner von Google dürfte vor allem Bloggern und Podcastern bekannt sein, denn diese nutzten den Dienst bisher verhältnismäßig oft. Da der Counter des Feedburners seit mehreren Tagen dauerhaft auf null steht, lag die Vermutung nahe, dass der Dienst ganz oben auf Googles Abschaffungsliste steht. Wie Techcrunch nun berichtete, hat sich der Verdacht soeben bestätigt die Dienste des Feedburners mitsamt den Adsense für Feeds werden zum 02.10. eingestellt und am 03.12.2012 endgültig abgeschafft.

Was ist Feedburner?

Feedburner ist ein Dienst, der vor allem Vorteile für Blogger und Podcaster hatte. Der Dienst erlaubte seinen Usern verschiedene Feeds zusammen zuführen oder Statistiken über ihre RSS-Abonnenten zu sammeln. 2007 hat Google für die Übernahme des Feedburners eine stolze Summe von 100 Millionen US-Dollar auf den Tisch gelegt. Allerdings hat sich seit der Übernahme nur wenig getan. Vor einigen Jahren durften zwar einige Blogger ein neues Design testen, letzten Endes wurde das Redesign jedoch nie vollständig ausgerollt und blieb bei einem Test. Bereits im Juli dieses Jahres gab es erste Hinweise darauf, dass Google kein wirkliches Interesse mehr an der Fortführung des Dienstes hat, da zu diesem Zeitpunkt der Twitter-Account und sogar der Feedburner-Blog eingestellt wurde.

Mit der Abschaltung des Feedburners ist den bisherigen Nutzern auch leider nicht mehr möglich, die Adsense für Feeds zu nutzen. Mithilfe der Adsense für Feeds konnten Blogger zusätzliches Geld verdienen, indem die Google-Anzeigen mit in ihre Feeds integrierten und diese dann zielgruppenorientiert einblendeten.

Mithilfe von AdSense für Feeds können Web-Publisher Geld verdienen, indem sie zielgruppenorientierte Google-Anzeigen in ihre Feeds aufnehmen. AdSense für Feeds funktioniert genauso wie der übrige Teil des AdSense-Programms: Es werden Anzeigen bereitgestellt, die für Ihren Content und Ihre Leser relevant sind. Dass diese Möglichkeit nun ebenfalls wegfällt, dürfte für viele User ein schmerzlicher Prozess werden.

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