SEO - Suchmaschinenoptimierung

Google gibt nach und überträgt Duck.com an DuckDuckGo

Die von Google registrierte Domain war lange im Besitz des Konzerns, doch gab dieser nun nach und leitet jetzt auf den Mitbewerber weiter.

Die auf Privatsphäre fokussierte Suchmaschine DuckDuckGo hat die Domain Duck.com von Google erstanden. Die Seite leitete Anfragen jahrelang auf Google.com weiter, was bei Nutzern, die ursprünglich zu DuckDuckGo gelangen wollten, häufig für Verwirrung sorgte. Nun gab Google nach.

Duck.com leitet jetzt auf Mitbewerber weiter

Die Domain gehörte Google seit mindestens 2010, nachdem der Konzern On2 Technologies aufgekauft hatte, das vormals als The Duck Corporation agierte. Bislang war Googles Anspruch an der Domain frustrierend für DuckDuckGo, führte das Ergebnis nicht etwa zur alternativen Suchmaschine, sondern zu Googles eigener. Weil Nutzer sich anscheinend häufig in die Irre geleitet fühlten, fügte Google im Juli dieses Jahres einen Link zu DuckDuckGo hinzu. Jetzt hat Google sich wohl geschlagen gegeben, denn neuerdings werden Nutzer, die Duck.com besuchen, direkt auf die Suchmaschine mit dem lustigen Namen weitergeleitet.

Google ist im Besitz vieler tausender Domainnamen, darunter eine Vielzahl an falschen Schreibweisen wie gogole.com oder goolge.com, aber auch Webseiten für ihre Produkte wie chrome.com.

Darüber, wie viel der Verkauf der Domain Google nun eingebracht hat, bzw. ob überhaupt Geld geflossen ist oder Google dem Mitbewerber den Domainnamen lediglich überlassen hat, wird Stillschweigen gewahrt.

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

2 Gedanken zu „Google gibt nach und überträgt Duck.com an DuckDuckGo

  1. Juergen

    Google wird die Domäne wohl kaum verschenkt haben. Webadressen wie diese unter .com wurden in der Vergangenheit zu Preisen verkauft, von denen man locker in eine neue Immobilie investieren konnte. Vielleicht öffnet Google auch deshalb sein Portfolio um Geld in die Kasse zu spülen. Die offenen Forderungen bez Kartellrechtsstrafen sind für den Alphabet Konzern doch keine „Peanuts“ mehr.

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    1. Ben

      Ich fürchte die Kartellstrafen bleiben für Alphabet / Google auch weiterhin Peanuts. Der Betrag für die Domain kann keinesfalls der Grund sein warum sie überlassen wurde.

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