Display Advertising

Google Dynamic Remarketing ist da: Vier Tipps zum optimalen Umgang

Wie funktioniert Google Dynamic Remarketing, welche Features bietet es und wie steige ich am besten ein?

google-dynamic-remarketing-illustration

Google Dynamic Remarketing überarbeitet nun Googles Retargeting-Funktionalität, die dadurch für Retailer deutlich zugänglicher wird.

ways-to-retarget-before-google-dynamic-remarketing

Features:

  • Google Auto Optimized Layout Feature: Käufer können aus einer einer Liste von Layout-Templates wählen und A/B-Tests durchführen.
  • Product Recommendation Engine: Wählt Werbeanzeigen für Produkte, die darauf basieren, was der Käufer zuletzt angesehen hat.
  • Real Time Bidding – Algorithmus: Beschließt Gebote für jede Impression.

Segmentierung der Besucher:

Marketer können zwischen verschiedenen Zielsegmenten wählen:

  • Everyone: Alle Seitenbesucher.
  • General Visitors: Einkäufer, die deine Seite, aber keine Produktseiten aufgerufen haben.
  • Product Viewers: Online-Käufer, die bestimmte Produktseiten aufgerufen haben.
  • Shopping Cart Abandoners: Menschen, die deine Seite besucht, ein Produkt auf ihre Einkaufsliste gesetzt und anschließend die Seite verlassen haben, ohne etwas zu kaufen.
  • Past Buyers: Online Kunden, die in der Vergangenheit Produkte bei dir eingekauft haben.

Google Dynamic Remarketing: Wie funktioniert es?

Mit wenigen Klicks kannst du dein Remarketing über Google mit deinen Product Listing Ads vergleichen.

Wenn du mit Google Dynamic Remarketing arbeiten möchtest, kannst du auf folgender Weise damit beginnen:

  • Sende einen Data-Feed zum Google Merchant Center, um dich einzuloggen: Du bist automatisch registriert, wenn du bereits eine Produktliste bei Google eingerichtet hast bzw. AdWords nutzt. Wenn du deine Daten sendest, achte allerdings darauf, dass sie aktuell sind und dein Feed Googles Regeln entspricht.
  • Installiere ein Google-Remarketing-Tag auf deiner Seite: Du kannst testen, ob dein Tag auch wirklich von den Google-Remarketing-Tool benutzt wird.
  • Konstruiere Remarketing-Kampagnen und Werbegruppen.

Vier Tipps, wie du mit Google Dynamic Retargeting am besten umgehst:

  • Füge Bilder in deine Werbungen ein: Product Listing Ads sind erfolgreicher und haben einen besseren ROI als reine Textinhalte. Remarketing Ads mit integrierten Bildern zeigen den selben Trend.
  • Biete mehr für das Remarketing von Kunden, die Produkte bereits auf eine Einkaufsliste gesetzt haben: Es gibt viele Dinge, die Leute dazu bringen, Produkte auf eine Shoppingkarte zu nehmen. Diese Personen haben – auch wenn sie letztendlich nicht zugeschnappt haben – irgendwann mit dem Gedanken gespielt, auf deiner Seite einzukaufen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen nochmal auf deine Seite zurückgreifen, ist sehr hoch.
  • Investiere weniger in Leute, die sich keine Produktinformationen eingeholt haben: Wenn ein potentieller Einkäufer auf deiner Seite war und keine Produktinformationen aufgerufen hat, dann kannst du davon ausgehen, dass er nicht sonderlich an einem Kauf interessiert ist. Du solltest sie trotzdem retargeten, dabei jedoch nicht zu viel Zeit und Geld aufbringen.
  • Passe deine Gebote an die Eigenschaften des Besuchers an (Geschlecht, Alter und Website): Mit Google Dynamic Remarketing kannst du deine Eingaben ändern und verschiedenen Besuchergruppen Bezeichnungen geben.

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.