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Google Doodle von heute: Otto Lilienthal – der erste Mensch, dem ein Gleitflug gelang

Das Google Doodle des heutigen Tages lautet Otto Lilienthal: 166. Geburtstag von Otto Lilienthal. Es gibt also viel Traffic von Google zum Thema.

Google Doodle von heute:
Otto Lilienthal

Seit Jahren tauscht Google zu bestimmten Anlässen sein Standardlogo immer mal wieder gegen eines mit einem Link auf ein spezielles Thema aus. Heute lautet dieses „Otto Lilienthal“. Das Besondere daran ist, dass es an diesen Tagen extrem viel Suchtraffic für den jeweiligen Begriff gibt. Also aufgepasst, SEOs: Wenn ihr eine Seite habt, die sich dafür anbietet, einen Artikel zu diesem Thema zu produzieren, dann haut in die Tasten und schnappt euch einen Teil von dem Traffic.

Den aktuellen Stand der Suchergebnisse gibt es hier zu sehen: Otto Lilienthal. Wir wünschen euch viel Erfolg!

Karl Wilhelm Otto Lilienthals physikalischen Theorien führten zum Prinzip des heutigen Flugzeugs

Karl Lilienthal wurde am 23. Mai 1848 in Anklam, in dem damaligen Preußen, in eine Kaufmannfamilie hineingeboren. Sein Vater war ein technisch begabter Mann, der auch in der Mathematik sehr bewandert war. Ein Talent, das er seinem Sohn Otto vererbt hatte, denn dieser begann bereits in seiner Schulzeit auf dem Gymnasium, Flugversuche durchzuführen, erste Geräte zu entwickeln sowie das Verhalten eines Vogels beim Fliegen zu studieren.

Nach seiner Ausbildung an der Potsdamer Provinzialgewerbeschule und einem Praktikum bei der Berliner Manschinenfabrik Schwartzkopff, intensivierte er seine Experimente. Zusammen mit seinem Bruder Gustav baute er in den 1860er Jahren erste Maschinen zur Erzeugung von Auftrieb durch Flügelschlag. Das Ergebnis: eine maximal hebbare Masse von 40 Kilogramm. Weitere Tests folgten, die Brüder versuchten sich an gewölbten Flügeln, die ohne Flügelschlag, sondern mithilfe der Luftströmung funktionieren sollten. Sie ahnten zu der Zeit bereits, dass der Zusammenhang zwischen Luftströmung und Auftrieb die Luftfahrt erheblich voranbringen könne, konnten es physikalisch aber noch nicht richtig greifbar machen.

1867 begann Karl Wilhelm Otto Lilienthal ein Studium an der Gewerbeakademie Berlin und bekam sogar ein Stipendium, das sein Lebensstandard extrem aufbesserte. Die Schule hatte von seinen flugtechnischen Untersuchungen mitbekommen und unterstützte ihn in seinen Arbeiten.

Selbstständig und selber ständig in der Luft

Nach seinem Studium versuchte er sich selbstständig zu machen und meldete auf einen Heißluftmotor sowie eine Schrämmaschine für den Bergbau Patent an. Der zweiten Meldung wurde stattgegeben und diese führte zu Serienanfertigungen. Er gründete schließlich die Dampfkessel- und Maschinenfabrik Otto Lilienthal, die unter diesem Namen noch bis zum Ersten Weltkrieg existierte.

Dennoch verlor er seine Faszination an der Luftfahrt nie. 1889 veröffentlichte er sein Buch „Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst“, das heute als wichtigste flugtechnische Publikation des 19. Jahrhunderts gilt. Zu dieser Zeit wurde diesem allerdings nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt, da der Großteil der Bevölkerung der Meinung war, dass nach dem Prinzip „Leichter als Luft“ der Ballon die größte Erfindung der Luftfahrt sein werde. Doch Lilienthal hielt an seiner Theorie fest. Seiner Meinung nach wäre der Mensch in der Lage, den Segelflug eines Vogels zu imitieren, was ihm schließlich wenige Jahre später auch gelang. Nach mehreren Sprüngen aus unterschiedlichen Höhen und einigen schweren Stürtzen gelangen ihm letztendlich die ersten Gleitflüge – und damit ging er in die Geschichte ein. Er war der erste Mensch, der wiederholt kontrolliert geflogen ist und seine Erkenntnisse regelmäßig dokumentiert hat. Karl Wilhelm Otto Lilienthal war es schließlich auch, der als erster einen Flugapparat in Serie produzieren ließ und verkaufte.

1896 kam es dann, wie es bereits auch schon viel früher hätte kommen können, zu einem tragischen Flugunfall. Lilienthal stürzte aus einer Höhe von etwa 15 Metern aufgrund einer thermischen Ablösung, die er nicht kontrollieren konnte, ab. Starke Hirnblutungen führten schließlich zu seinem Tod. Google gedenkt heute mit seinem Doodle dem Luftfahrtpionier und gratuliert ihm damit zu seinem 166. Geburstag.

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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