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Google Doodle von heute: Halloween Hexe

Das Google Doodle des heutigen Tages lautet Halloween Hexe: Happy Halloween!. Es gibt also viel Traffic von Google zum Thema.

Google Doodle von heute: Halloween Hexe

Seit Jahren tauscht Google zu bestimmten Anlässen sein Standardlogo immer mal wieder gegen eines aus mit einem Link auf ein spezielles Thema. Heute lautet dieses “Halloween Hexe”. Das Besondere daran ist, dass es an diesen Tagen extrem viel Suchtraffic für den jeweiligen Begriff gibt und wer in den Top 10 auftaucht, einiges davon abbekommen kann. Also aufgepasst, SEOs: Wenn ihr eine Seite habt, die sich dafür anbietet, einen Artikel zum Thema zu produzieren, dann haut in die Tasten!
Die aktuellen Stand der Suchergebnisse gibt es hier zu sehen: Halloween Hexe
Viel Erfolg!

Halloween kommt ursprünglich aus Irland

Halloween, so nennt sich im Volksmund der Abend vor dem christlichen Fest der Allerheiligen, bei dem wortwörtlich allen Heiligen gedacht wird – sogar denen, die nicht nicht heiliggesprochen wurden und um dessen Heiligkeit nur Gott weiß. Der Brauch, Halloween zu feiern, kommt ursprünglich vor allem aus dem katholischen Irland. Die Immigranten aus Irland führten dann die Bräuche als Erinnerung an ihre Heimat auch in den USA ein.

Im Zuge der irischen Renaissance wurden Anfang des 19. Jahrhundert die Halloweenbräuche kontinuierlich eingeführt. Diese stammen aus dem sogenannten Samhainfest. Aus Mythen wird überliefert, dass die Türen zu anderen Welten und somit zu anderen Wesen – insbesondere zu den Bewohnern der Sid (Elfenhügel) – heute besonders offen stehen. Mythologen sagen, dass an diesem Tag viele Helden und Götter in epischen Schlachten gestorben seien, weshalb der Tod bei diesem Fest im Vordergrund steht. Diverse Verträge mit der “Anderswelt” seien geschlossen oder wieder aufgelöst wurden, sodass das Übernatürliche am heutigen Halloween in unsere Welt eindringt beziehungsweise die Verbindung zwischen den beiden Welten extrem stark ist.

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(c) flickr / Xerones

Aus diesem Grund verkleiden sich die Menschen auch heutzutage. Es ist von einer Unruhenacht die Rede, in der Herbst-, Löse-, Heische- und Verkleidungsbräuche ausgelebt werden. Der bekannteste Brauch besteht darin, dass sich die Kinder als Halloween Hexen, Geister oder Kürbisse verkleiden, von Haus zu Haus ziehen und mit dem Ausspruch “Süßes oder Saures” sich Süßigkeiten verdienen. Dabei hat das Wort “Saures” den Hintergrund, dass wenn die Hausbesitzer nichts Süßes rausrücken sollten, ihnen ein Streich gespielt wird. Deswegen heißt es auch oft: “Süßes, sonst gibts Saures!”.

Warum stellt man zu Halloween Kürbisse auf?

Der Brauch, Kürbisse aufzustellen, stammt ebenfalls aus Irland. Dort lebte einer Sage nach ein Bösewicht namens Jack Oldfield. Dieser soll den Teufel mit einem Streich eingefangen und ihm gesagt haben, dass er ihn nur wieder freiließe, wenn der Beelzebub ihm nie wieder begegnen würde.

Nach seinem Tod kam Oldfield nicht in den Himmel und aufgrund seiner Abmachung auch nicht in die Hölle. Damit seine Seele nicht ganz verloren ging, erbarmte sich der Teufel und gab ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, womit Jack durch das Dunkel wandern konnte. Der Ursprung des leuchtenden Kürbisses war also eine Rübe, doch da es in den USA ein Überangebot von Kürbissen gab, höhlt man stattdessen heute Kürbisse aus und verziert sie mit Fratzen, um böse Geister von seinem Haus wegzuhalten.

Mittlerweile ist Halloween nicht nur in den USA und Kanada bekannt, sondern auch in komplett Europa.

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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