Social Media Marketing

Google+ Collections: Wie du deine eigenen Sammlungen erstellst

Mit den neuen Collections gibt Google+ seinen Usern die nützliche Möglichkeit zur Kategorisierung von Beiträgen. Wir zeigen dir, wie du Collections erstellst.

© tomer turjeman | fotolia.de

Nachdem auf Google+ vor einigen Tagen das neue Feature Collections gestartet ist, zeigen wir euch in unserer Anleitung, wie ihr die Sammlungen auf eurer Seite integriert und sie vollumfänglich nutzen könnt.

Was sind Collections?

Die Collections, die im deutschsprachigen Google+ unter dem Reiter “Sammlungen” zu finden sind, ermöglichen eine thematische Sortierung von Postings und machen das Netzwerk übersichtlicher. Beiträge können den Collections nur von den Seiten-Admins hinzugefügt und auch verschoben werden. User können nun je nach individueller Interessenslage den einzelnen Boards folgen und nicht mehr dem gesamten Account. Erstellt also etwa eine Zeitschrift Collections nach Themen wie Kultur, Sport, Innenpolitik und Wirtschaft, hat der Nutzer die Möglichkeit nur einem oder mehreren Themenbereichen zu folgen und ihm werden daraufhin auch nur die Inhalte der zuvor ausgewählten Boards auf seinem Feed angezeigt. Überlagern sich Themen, können sie selbstverständlich auch in mehrere Sammlungen eingefügt werden, erscheinen dann jedoch auch mehrfach in den Feeds.

Anlegen von Sammlungen

Mit einem Klick auf den Reiter “Sammlungen” kannst du sofort loslegen mit der Erstellung von Kategorien.

2

Dabei muss ein Name für die Sammlung sowie die Sichtbarkeit festgelegt werden. Du kannst dabei auswählen, ob die Collections “Öffentlich”, “Für deine Kreise”, “Nur für dich” oder “Benutzerdefiniert” angezeigt werden. Aber Vorsicht: Du solltest bei der Einstellung direkt festlegen, wer die Inhalte zu sehen bekommen soll. Eine spätere Änderung der Sichtbarkeit ist (noch) nicht möglich. Das bedeutet: Einmal privat, immer privat. Legst du also zu Anfang eine Sammlung als privat fest, um Einstellungen vornehmen und die fertige Collection dann öffentlich präsentieren zu können, wird das nicht funktionieren.

Im nächsten Schritt wird deine Sammlung mit voreingestelltem Design angezeigt. Über die Aktion “Anpassen” können Änderungen an der Farbe sowie dem Header vorgenommen werden, so dass du relativ freie Gestaltungsmöglichkeiten hast.

2

Um Follower zu generieren, kannst du über den Pfeil neben dem “Anpassen”-Feld andere Personen aus deinen Kreisen auf die neue Sammlung aufmerksam machen. Ein Klick auf das Zahnrad ermöglicht überdies das Bearbeiten sowie das Löschen der Sammlung.

3Deine fertige Seite ist am Ende aufgrund der übersichtlichen Kategorisierung sehr nutzerfreundlich, so dass sich auch ältere Beiträge schnell auffinden lassen.

4

Beiträge einfügen

Das Hinzufügen von Beiträgen funktioniert simultan zu ganz normalen Beiträgen, die vorher einfach unsortiert im Stream veröffentlicht wurden, mit dem Unterschied, dass der Beitrag nun kategorisiert ist.

5

Ältere Posts kannst du einer Sammlung hinzufügen, indem du über dem Beitrag oben rechts auf “Beitrag in Sammlung verschieben” klickst. Auch hier ist Vorsicht geboten: Bereits veröffentlichte Beiträge lassen sich nicht in private Sammlungen verschieben!

6

Im Stream wird infolgedessen nun über den Posts die Sammlung angezeigt, in der sich der Beitrag befindet. Die Bezeichnung ist dabei mit einem Link unterlegt, der direkt zur Collection führt.

7

Mit den an Pinterest erinnernden Collections gibt Google+ seinen Usern ein wirklich nützliches Feature an die Hand, das dem totgeglaubten Netzwerk neuen Aufschwung verleihen könnte. Denn nicht umsonst ist Pinterest das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk des vergangenen Jahres.

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

2 Gedanken zu „Google+ Collections: Wie du deine eigenen Sammlungen erstellst

  1. Jürgen Dietrich

    Hallo Frau Bauer,

    können auch nicht GOOGLE+ User eine öffentliche Sammlung sehen???
    Ich habe es nämlich nicht geschafft, die Überschrift wird angezeigt aber z.b. keine Bilder!

    Viele Grüße
    J.Dietrich

    Antworten
    1. Tina BauerTina Bauer Artikelautor

      Hallo Jürgen,

      Wir haben das über den Internet Explorer gerade einmal getestet. Auch ohne eingeloggt zu sein, hat man ebenfalls Zugriff auf öffentliche Sammlungen: https://plus.google.com/+OnlinemarketingDe/collections

      Es wird alles genauso angezeigt, als wäre man eingeloggt. Ist die gewünschte Sammlung eventuell nicht öffentlich?

      Viele Grüße,

      Tina

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.