Social Media Marketing

Google AdSense: Ein (Fehl-)Urteil und seine Folgen

Das Unternehmen sperrte wegen eines Verdachts die AdSense- und YouTube-Accounts eines Users. Das hatte für diesen unangenehme Folgen.

Google AdSense

Viele Fans des YouTube-Channels Pleated Jeans waren vor Kurzem überrascht: Channel-Besitzer Jeff Wysaski bat sie in einem neuen Video, sich für seinen neuen Channel anzumelden. Dabei hatte sein alter Kanal doch rund 78.000 Abonnenten gehabt. Eine stolze Zahl. Und nun – alles von vorn? Warum?

Der Grund hat mit Google zu tun, wie Daily Dot berichtet. Wysaski nutzte seinen Kanal, um mit Werbeanzeigen Geld zu verdienen. Via AdSense platzierte er Werbevideos als Pre-Rolls vor seinen Video-Beiträgen.

Dummerweise wurde sein Account im Februar wegen „invalid acitivity“ gesperrt. Und das passierte, nachdem sich ein Video von Wysaski via Facebook verbreitet hatte.

Video hatte sich zu schnell verbreitet

Das Problem war, dass sich das Video für Google-Verhältnisse zu schnell verbreitet hatte. Bei Google vermutete man, dass das nicht mit rechten Dingen zugehen konnte. Alles illegal?

Nein, wie Wysaski beteuert. Alles rechtens. Doch bei Google sah man das nicht so: Man wertete das als Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. AdSense-Account und YouTube-Channel von Wysaski wurden gesperrt.

Tja. Und nun? Wysaski wollte sich zumindest mal mit einem Google-Verantwortlichen darüber unterhalten. Klappte aber nicht: Die Kommunikation mit Google konnte nämlich nur mithilfe eines Online-Formulars geführt werden.

Mehrere Versuche für ein direktes Gespräch blieben erfolglos. Selbst Versuche, persönlich im Google-Hauptquartier vorstellig zu werden, waren nicht von Erfolg gekrönt. Um jetzt die wichtigen Werbeeinahmen doch noch zu bekommen, musste Wysaski also einen neuen Channel bei YouTube einrichten. In der Hoffnung, dass viele User diesen auch abonnieren würden.

Unterstützung bekam Wysaski u. a. von Schauspieler Wil Wheaton. Dieser schrieb auf Tumblr: „Dieser Mist passiert andauernd. Dafür gibt es keine Entschuldigung.“ Und das war gegen Google gerichtet.

Hier ein Video, in dem Wysaski das Vorgefallene erklärt – und um Abonnenten bittet:

Freuen Sie sich also nicht zu früh, wenn eines Ihrer Videos demnächst via Facebook rasant die Runde macht. Das kann nämlich auch nach hinten losgehen …

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Ein Gedanke zu „Google AdSense: Ein (Fehl-)Urteil und seine Folgen

  1. Bansin

    Dann sollte man Youtube Videos am besten nicht viral verbreiten lassen? Das gilt doch jetzt nur für Adsense verbundene Konten? PSY hat in kurzer Zeit Millionen Klicks erhalten ..

    Antworten

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