Suchmaschinenmarketing

Freebox wird der automatische Werbeblocker verboten

Befindet sich die Onlinewerbung in Gefahr? Auf welche Alternativen könnten Webseiten-Betreiber und Blogs langfristig umsteigen?

Die Adblock Plus blendet Werbung aus

Die Online-Werbung bewegt sich derzeit auf dünnem Eis. Gerade erst wurde dem französischen Internetprovider Freebox das Integrieren eines automatischen Werbeblockers vom zuständigem Ministerium für Telekommunikation verboten. Gut für die Anbieter von Webwerbung, zumindest temporär, denn die Nachfrage nach Werbeblockern scheint nicht gering zu sein.

News-Seiten wie die New York Times haben ihr Geschäftsmodell bereits mit profitablen Ergebnissen zum Paywall-Modell umgestellt, aber was passiert mit den zahlreichen Blogs und anderen Anbietern wenn die Onlinewerbung eines Tages wegfallen sollte?

Die sogenannte „Acceptable-Ads“-Initiative soll für einen Kompromiss für Nutzer und Anbieter finden und laut Freebox Lösungen für das „wachsende Problem der Ablehnung von Werbung im Internet“ schaffen. Nutzer sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Lieblingsseiten für Werbung freizuschalten und auf eine Whitelist zu setzen.

Was bringt das für Webseitenbetreiber, die auf Unique Visits abzielen? Ein immer wiederkehrender User wird schließlich nicht regelmäßig den gleichen Werbeblock in Anspruch nehmen. Ein Schaden könnte für Webseitenbetreiber und Advertiser entstehen.

Zum Jahreswechsel stellte Freebox seinen Kunden den automatischen Werbeblocker bereit, der diese vor nerviger Onlinewerbung verschonen sollte. Eine Whiteliste wurde nach aktueller Information nicht erstellt.

Nachdem das französische Ministerium das Feature zum Schutz der Webseitenbetreiber verboten hat, ist allerdings fraglich, wie es mit der zumindest teilweisen Finanzierung von Webangeboten für die Betreiber langfristig weitergehen soll.

 

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