Suchmaschinenmarketing

Frankreich will Google und Facebook zur Kasse bitten

Frankreich möchte seine Steuereinnahmen erhöhen und hat dabei u. a. Google und Facebook im Auge.

Die französische Flagge

Frankreich zieht in Erwägung, einige US-Internetunternehmen verstärkt zur Kasse zu bitten. Im Speziellen soll es dabei um Google und Facebook gehen, die dabei helfen sollen, die Steuerkasse des Nachbarlandes zu füllen. Das geht aus Berichten der New York Times und von marketingland hervor.

Demnach herrsche in Frankreich zunehmend Frust über die ausbleibenden Steuereinnahmen. Deswegen habe man sich Gedanken darüber gemacht, Google und Facebook wegen der Ansammlung persönlicher Daten zur Kasse zu bitten.

Ein interessanter Ansatz: User, die Google und Facebook nutzen, würden in gewissem Sinne für die Unternehmen arbeiten – und zwar ohne Bezahlung. Denn sie würden Google und Facebook jede Menge persönlicher Daten liefern, die die Unternehmen dafür nützen könnten, um im Werbebereich Verkäufe zu tätigen. Die Steuerlast für die Unternehmen müsste sich dann anhand der Zahl der Nutzer berechnen lassen. Externe Prüfer müssten dann diese Zahlen bestätigen.

Facebook: Knapp 25 Millionen Nutzer in Frankreich

Aktuell nutzen etwas mehr als 25 Millionen User in Frankreich Facebook. Google hat in unserem Nachbarland einen ungefähren Anteil am Suchmaschinenmarkt von 93 Prozent.

Google-Sprecher erklärten gegenüber der New York Times, dass sie die Vorschläge, die in einem Report zusammengefasst wurden, genau verfolgen würden. Im Allgemeinen würde man aber derartigen Vorschlägen skeptisch gegenüberstehen, da sie einem Wirtschaftswachstum nicht zuträglich wären.

Empfehlung Meltwater

Meltwater

Wir waren Vorreiter im Bereich Medienbeobachtung, jetzt nutzen wir Artificial Intelligence für die Datenanalyse. Mit Meltwater haben Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite, der Ihnen dabei hilft, einen Schritt voraus zu sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.