Social Media Marketing

Foursquare schraubt am Datenschutz herum

Foursquare-User, aufgepasst! Das Unternehmen lockert die Datenschutzrichtlinien. Ende Januar treten die Änderungen in Kraft.

Foursquare-Logo

Bei Foursquare herrscht derzeit gute Laune. Vor Kurzem freuten sich die Verantwortlichen, dass die 3-Millarden-Check-ins-Marke geknackt wurde. Zur Feier des Tages gab es gleich ein paar Änderungen – die u.a. auch den Datenschutz betreffen.

Das Update, das am 28. Januar aktiviert wird, beinhaltet zwei größere Veränderungen. So steht es zumindest im „Datenschutz 1×1“-Dokument bei Foursquare.

Ab dem 28. Januar werden die Namen der User komplett angezeigt. Bisher war es so, dass User beispielsweise bei der Suche nach Freunden in den Suchergebnissen den vollen Namen angezeigt bekamen, die Profilseite des betreffenden Users aber nicht den kompletten Nachnamen zeigte. Angeblich sollen sich User über diesen Widerspruch per E-Mail beschwert haben. Jetzt werden die kompletten Namen öffentlich dargestellt. Wer das nicht möchte, muss demzufolge also seinen Namen in den Einstellungen ändern.

Datenschutz: Wie bei Facebook, wie bei YouTube

Der Trend ist vielerorten zu beoachten. Facebook besteht darauf, dass die User den kompletten Namen angeben, bei YouTube werden die User ebenfalls seit Kurzem gebeten, den kompletten Namen anzugeben. Das mag auf der einen Seite positiv sein: User gehen bei der Veröffentlichung ihres Namens sicher verantwortungsvoller mit den Inhalten, die sie posten, um. Auf der anderen Seite verlieren die User einen Großteil ihrer Privatsphäre. Das hinterlässt sicher bei vielen ein ungutes Gefühl.

Auch im Marketingbereich gibt es eine Änderung.

Foursquare zeigt mehr Check-ins an

Unternehmen konnten bislang nur erkennen, wer in den letzten drei Stunden in ihren Räumlichkeiten eingecheckt hatte. Viele Verantwortliche kleinerer Unternehmen haben aber nur am Ende des Tages Zeit, die Check-ins auszuwerten. Dabei gehen viele Check-ins verloren. Foursquare bietet jetzt an, mehr User-Check-ins anzuzeigen. User, die das nicht möchten, müssen ihre Einstellungen dementsprechend anpassen.

Für Unternehmen ist das sicher eine gute Nachricht. Sie können jetzt treue Kunden beispielsweise belohnen und sie noch enger an das Unternehmen binden. Gleichzeitig können diese ihre jeweiligen Freunde/Follower kontakieren und auf das jeweilige Unternehmen aufmerksam machen.

Dies sind die wichtigsten Änderungen, die am 28. Januar aktiviert werden. Für Marketingverantwortliche sicher gute Nachrichten, der einzelne User muss für sich entscheiden, ob und wie er weiter mit Foursquare umgehen will. Was denken Sie, liebe Leser?

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